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Description
Die Beziehungen zwischen Recht und Musik sind fast unüberschaubar zahlreich. Marietta Auer zeigt, dass diese vielfältigen Beziehungen, die von Fragen der Sprache, Schrift, Interpretation und Ästhetik bis hin zu mathematischen Gesetzen harmonischer Proportion reichen, fundamental für das Sinnverständnis rechtlicher und staatlicher Ordnungen sind. »Law and Harmony. Musical Ordering, the Law and the State Since Antiquity«: The connections between law and music are almost limitless. Marietta Auer shows that these diverse connections and relations, ranging from questions of language, script, interpretation and aesthetics to mathematical laws of harmonic proportion, are fundamental to understanding legal orders. OuvertüreScipios Traum - Discors concordia: Das harmonische Weltgesetz - Wovon dieses Buch handelt und wovon nichtErster Teil: Rechtliche Ordnungen im Spiegel der MusikRegel und Freiheit - Form und Substanz - System und NomosZweiter Teil: VergleichsebenenSprache, Notation, Semantik - Interpretation, Freiheit, Ästhetik - Harmonie, Proportion, MathematikDritter Teil: Das harmonische Weltgesetz im StaatBodins Theorie der harmonischen Gerechtigkeit - Der Blick zurück: Neuplatonismus und Renaissancekabbala - Der Blick voraus: Am Scheideweg von Szientismus und HermeneutikCoda. Der Mythos der Harmonie in der ModerneDas Verschwinden der Harmonie aus der modernen Staatstheorie - Harmonische Gerechtigkeit in der Moderne: Eine Spurensuche - Die Fortwirkung des harmonischen Mythos oder das Chaos in der Ordnung Marietta Auer is director at the Max Planck Institute for Legal History and Legal Theory in Frankfurt am Main and professor at the universities of Giessen and Frankfurt. She studied law, philosophy and sociology at the LMU (Munich, Germany) and Harvard University (Cambridge, USA). Her award-winning publications include the monographs »Materialisierung, Flexibilisierung, Richterfreiheit. Generalklauseln im Spiegel der Antinomien des Privatrechtsdenkens« (2005) and »Der privatrechtliche Diskurs der Moderne« (2014). »Das vorliegende Buch über musikalisches Ordnungsdenken in Recht und Staat ist ein wichtiger Beitrag zum interdisziplinären Verständnis von Recht und Musik. Das Verdienst des Buches besteht dabei nicht nur in der emphatischen Zuwendung Marietta Auers zu «dem in seinem Potential noch lange nicht ausgeschöpften Forschungsfeld Law and Music» (S. 26f.); auch liegt es in der Breite und Tiefe der rechts-, musik- und ideengeschichtlichen Kontextualisierungen der besprochenen Theorien und Beispiele.« Giulio Biaggini, in: Forum Historiae Iuris, 11/2025



