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Strafrechtliche Konsequenzen haben stets das Potenzial einer innovationshemmenden Wirkung. Es wird untersucht, unter welchen Umständen es der Hersteller automatisierter und autonomer Fahrzeuge zu verantworten vermag, ein solches Fahrzeug in den Verkehr zu bringen. In diesem Zuge kristallisiert der Autor einzelne Sorgfaltsanforderungen an Hersteller heraus, geht auf den menschlichen Fahrer als Vergleichsmaßstab ein und widmet sich aufkeimenden Fragen in Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz. »Criminal Liability of Manufacturers of Automated and Autonomous Vehicles«: Criminal consequences always have the potential to stifle innovation. This paper analyses the circumstances under which the manufacturer of automated and autonomous vehicles can be held liable for placing such a vehicle on the market. In this context, the author outlines individual due diligence requirements for manufacturers, looks at the human driver as a benchmark and addresses emerging issues in relation to artificial intelligence. Einführung1. Das Strafrecht als Hemmschuh auf dem Weg zum autonomen FahrzeugProblemaufriss - Untersuchungsgegenstand2. GrundlagenDer Autonomiebegriff im Kontext automatisierter Fahrzeuge - Stufen des automatisierten Fahrens - Technische Realisierung des automatisierten Fahrens3. Der Hersteller automatisierter Fahrzeuge im Lichte des StrafrechtsDer Hersteller als zentrale Figur des automatisierten Fahrens - Strafbarkeitsrisiken - Problemkreise auf Tatbestandsebene4. Der produktstrafrechtliche Pflichtenkreis des HerstellersAllgemein zu den Sorgfaltsanforderungen - Spezifische Sorgfaltsanforderungen an Hersteller automatisierter Fahrzeuge - Ergebnis5. Begrenzung der produktstrafrechtlichen Verantwortlichkeit des HerstellersObjektive Vorhersehbarkeit - Objektive Zurechnung - Individuelle Sorgfaltspflichtverletzung - Selbstlernende Systeme - Ergebnis6. Handlungsbedarf des GesetzgebersHandlungsbedarf auf Ebene des Strafrechts - Verhaltens- und Zulassungsrecht als bestes Mittel der WahlZusammenfassung und SchlussbetrachtungErgebnis in 17 ThesenLiteraturverzeichnisSonstige Quellen, Stichwortverzeichnis Ferdinand Hohenleitner studied law at the University of Passau. He completed his legal traineeship at the Higher Regional Court of Nuremberg, where he worked, among other things, for the public prosecutor's office and an international law firm in Munich. After passing the Second State Exam, he began working on his doctoral thesis. During this stage, he worked as a research assistant in the area of white collar crime for an international law firm and then as a lawyer in another international law firm in Munich. Most recently, the author worked for several years as a public prosecutor specialising in organised crime before returning to the private sector.



