Die Entscheidungsfindung von Richtern : Die Eignung der Berufung als Fehlerkorrektur vor dem Hintergrund statistischer und psychologischer Befunde (Schriften zum Prozessrecht)

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Die Entscheidungsfindung von Richtern : Die Eignung der Berufung als Fehlerkorrektur vor dem Hintergrund statistischer und psychologischer Befunde (Schriften zum Prozessrecht)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783428190447

Description

Die Arbeit befasst sich mit kognitiven Verzerrungen bei richterlichen Entscheidungen und konkret bei Berufungsentscheidungen. Cara Warmuth bindet dabei Methoden und Erkenntnisse aus der Statistik und Psychologie ein. Nach ihrer experimentellen Studie mit 136 Richtern könnten Berufungsrichter dazu neigen, die erstinstanzliche Entscheidung auf irrationale Weise zu bestätigen. Zur Vermeidung dieses berufungsspezifischen Bestätigungs-Bias schlägt die Autorin u.a. ein Vorab-Blindverfahren bei den Berufungsgerichten vor. »The Decision-Making of Judges: On the Suitability of Appeal as a Means of Judicial Error Correction Against the Background of Statistical and Psychological Findings«: The book examines cognitive biases in judicial decisions and specifically in appeal decisions. In doing so, Cara Warmuth includes methods and findings from statistics and psychology in her legal analysis. Her experimental study with 136 judges shows that appeal judges may tend to confirm the first-instance decision in an irrational way. To avoid this appeal-specific affirmation bias, the author proposes, among other things, a preliminary blind procedure at the courts of appeal. 1. EinleitungAnlass und Ziel der Untersuchung - Abgrenzung zu bisherigen Untersuchungen - Gang der Untersuchung2. Die Berufung als Rechtsmittel - Kontroll- und Korrekturmöglichkeit für Fehler der erstenInstanzDie Berufung nach 511 ff. ZPO - Ablauf des Berufungsverfahrens3. Die zivilrechtliche Berufung aus statistischer SichtAllgemeine statistische Kennzahlen zu den Verfahren in der Berufungsinstanz in Deutschland - Statistische Analyse des Berufungserfolgs4. Die zivilrechtliche Berufung aus psychologischer SichtForschungsstand zu Einflussfaktoren auf die richterliche Entscheidungsfindung - Eigene Untersuchung der Entscheidungsfindung von deutschen Berufungsrichtern5. Implikationen für Konzeption und Praxis der Berufung nach 511 ff. ZPOErkenntnis zur Praxis der Berufung als Fehlerkorrekturinstanz - Änderungsmöglichkeiten für die zivilrechtliche Berufung als Reaktion auf statistische und psychologische Erkenntnisse6. Schluss Cara Warmuth studied law in Hamburg, Münster and Buenos Aires. After her studies, she worked as an editorial assistant at the Max Planck Institute for Comparative and International Private Law in Hamburg, and later as a research assistant at the University of Hanover. She completed her legal clerkship at the District Court of Münster with placements, inter alia, in The Hague. Subsequently, she studied psychology (B.Sc.) at the University of Hamburg and later obtained a doctorate in law at the University of Heidelberg. She completed a research stay at the University of Graz as a Land Steiermark Fellow. Currently, she works as an attorney at an international law firm in Düsseldorf. »Cara Warmuth hat ein besonders lesenswertes Buch vorgelegt: Sie informiert fundiert und stets wohlformuliert über den freilich mit vielen Unsicherheiten behafteten psychologischen Forschungsstand, aus dem sie immer kritisch und nur behutsam an geeigneten Stellen Aussagen für das hiesige Rechtssystem und seine Entscheidungsprozesse ableitet. Auch den praktischen Notwendigkeiten richterlicher Tätigkeit lässt sie nicht zuletzt bei den von ihr favorisierten Gegenstrategien Raum. Auf diese angenehme Weise lädt die Autorin zum Nachdenken über richterliches Arbeiten und dessen Rahmenbedingungen ein.« Dr. Thomas Schwabenbauer, in: Deutsches Verwaltungsblatt, 5/2026

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