Rechtsfortbildungsgleichheit : Richterliche Rechtsfortbildung als Gebot des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 GG) (Schriften zum Öffentlichen Recht)

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Rechtsfortbildungsgleichheit : Richterliche Rechtsfortbildung als Gebot des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 GG) (Schriften zum Öffentlichen Recht)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428189656

Description

Die Weiterentwicklung des Rechts im Wege der Rechtsfortbildung wird seit jeher als Aufgabe der Rechtsprechung begriffen. Unklar ist, ob sich diese Rolle mit der grundgesetzlichen Vorgabe strenger Gesetzesbindung vereinbaren lässt. Dabei liefert die Bindung an den allgemeinen Gleichheitssatz eine bisher wenig beachtete Grundlage. Die Arbeit legt ein Rechtsfortbildungskonzept vor, das weniger auf Traditionsargumenten und mehr auf den komplexen verfassungsrechtlichen Bindungen der Gerichte fußt. »Judicial Law Development under the Principle of Equal Treatment«: The further development of the law through judicial law-making has long been understood as a responsibility of the judiciary. However, it remains uncertain whether this role can be reconciled with the rule of law. The general principle of equality, to which the courts are bound under constitutional law, provides a legal foundation for judicial modifications that has thus far received little attention. This work presents a concept of judicial law development that relies less on traditional arguments and more on the complex constitutional obligations binding the courts. A. EinleitungB. Begriff und verfassungsrechtlicher ProblemaufrissI. Begriffsprobleme und AnnäherungMehr als Auslegung - Weniger als Rechtssetzung - Gebundenheit des fortbildenden Rechtsanwenders - Vorläufige Definition für die nachfolgende UntersuchungII. Verfassungsrechtliche ProblemlagenRichterliche Gesetzesbindung - Rechtsstaatliches Rückwirkungsverbot und Vorhersehbarkeit - Demokratische Legitimität und politische Verantwortung - (Verfassungs-)gerichtliche KontrolleC. Verfassungsmäßigkeit richterlicher RechtsfortbildungI. Bisherige Legitimierungs- und BegrenzungsansätzeVerfassungsrechtliche Legitimität - Verfassungsrechtliche Begrenzung - Beispiel: Willenserklärungen von beschränkt Geschäftsfähigen und Geschäftsunfähigen - Zwischenergebnis: Schwächen der bisherigen AnsätzeII. Rechtsfortbildung als GleichheitsgebotGleichheit als verfassungsrechtlich legitimer Zweck der Rechtsfortbildung - Rechtsfortbildungskompetenz durch den Gleichheitssatz - Fachgerichtliche Rechtsfortbildung und Art. 100 GG - Differenzierende RechtsfortbildungIII. Grenzen vergleichender RechtsfortbildungPrimat gesetzgeberischer Entscheidung - Begrenzung auf die Wirksamkeit im Einzelfall - Begrenzung auf den Vergleich - Keine Rechtsfortbildungsgleichheit im Unrecht - Bindung an höherrangiges RechtD. Zusammenfassung in Thesen Felix Thrun studied law at the Heinrich Heine University Düsseldorf. From March 2018 to September 2020, he worked as a research assistant at the Institute for Constitutional Law at the University of Cologne (Director: Prof. Dr. Wolfram Höfling, M. A.) and then at the Institute for Philosophy of State and Legal Policy (Director: Prof. Dr. Christoph Schönberger). In November 2021, he started his legal clerkship at the Regional Court of Cologne with stations in Berlin and Tel Aviv. He recieved his doctorate from the University of Cologne in January 2023.

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