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Description
Die Arbeit verknüpft eine kritische Diskurs- mit einer Macht- und Rechtsanalyse. Ausgehend von dem gesellschaftlichen Problem des Sprechens, das sich kein Gehör verschaffen kann, analysiert das Vorhaben strukturellen Rassismus in der deutschen Rechtsprechung und legt die Wirkweise hegemonialer Diskurse im Recht offen. Die breit angelegte empirische Untersuchung zeigt, dass die deutsche Rechtsprechung mit einem verkürzten Rasse- und Rassismusverständnis operiert. »Subalternity, Racism, Law«: The thesis combines a critical discourse analysis with an analysis of power and law. The broad, empirical analysis can show that German jurisprudence operates with an under-complex understanding of race and racism that reserves racism for extreme forms of violence or equates it with right-wing extremism. EinleitungUntersuchungsgegenstände: Subalternität, Rassismus, Recht - Theoretische Verortung - Methodische Herangehensweise - Persönliche Situiertheit - Gang der Untersuchung1. Subalternität und Rassismus als miteinander verwobene PhänomeneSprechen, Hören und Gehörtwerden: zum Konzept der Subalternität - Rassismus- und Rassediskurse in Europa: Konstruktion rassifizierter Differenz - Subalternität aus rassismuskritischer Perspektive2. Judikative Artikulationsbedingungen: »Hört das Recht die Subalterne?«Rechtstheoretische Reflexion - Rechtssoziologische Reflexion - Rechtsdogmatische Reflexion3. Empirische RechtsprechungsanalyseAuswahl der Methoden - Erster Analyseteil: Vermeidungsdiskurse um Rassismus als Subalternisierung - Zweiter Analyseteil: Rassifizierungsprozess als Subalternisierung - GesamtanalyseZusammenfassungLiteraturverzeichnisSach- und Personenverzeichnis Carolin Stix studierte Rechtswissenschaft in Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt Grundlagen des Rechts. Nach ihrem ersten Staatsexamen war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsvergleichung von Prof. Dr. Dr. h.c. Ute Sacksofsky beschäftigt. 2022 wurde sie vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe Universität Frankfurt am Main mit einer Arbeit im Gleichheitsrecht promoviert. Seit September 2022 ist sie Rechtsreferendarin im Bezirk des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main. »Die mehrfach ausgezeichnete Arbeit (Goethe-Preis 2022 und WISAG Preis 2023) von Stix leistet diesen Beitrag in der gesellschaftlichen Diskussion eindrücklich und auf höchstem wissenschaftlichem Niveau. Sie ist es ohne Frage wert, gehört und nachhaltig rezipiert zu werden.« Prof. Dr. Annegret Lorenz, in: socialnet Rezensionen, vom 26.06.2024



