Description
(Short description)
Die Arbeit untersucht die Spannungsverhältnisse zwischen den betroffenen, oftmals kollidierenden Grundrechten und sonstigen Gütern von Verfassungsrang im Bereich der Hochschulzulassung. Aufgezeigt werden insbesondere die Gestaltungsspielräume staatlicher Akteure und deren Grenzen. Da die vom Bundesverfassungsgericht aufgestellte Dogmatik Lücken, Unklarheiten und Widersprüche aufweist, entwickelt der Autor eine Dogmatik für den Bereich der Hochschulzulassung.
(Text)
Die Wahl der Ausbildung ist eine wesentliche Frage im Leben eines jeden Menschen, die grundrechtlich geschützt ist. Trotzdem ist die Aufnahme des gewünschten Studiums nicht immer sicher. Übersteigt die Bewerberzahl die vorhandenen Kapazitäten, so kann das Grundrecht des Einzelnen an den vorhandenen Kapazitäten »scheitern«. Im Rahmen des Auswahlprozesses hat er nur noch eine Chance auf Zulassung. Kern der Arbeit ist es, die Spannungsverhältnisse zwischen den betroffenen, oftmals kollidierenden Grundrechten und sonstigen Gütern von Verfassungsrang im Bereich der Hochschulzulassung zu untersuchen. Dabei werden insbesondere die vorhandenen Gestaltungsspielräume, die das Grundgesetz den staatlichen Akteuren im Zusammenhang mit der Hochschulzulassung gewährt, und deren Grenzen aufgezeigt. Da die vom Bundesverfassungsgericht aufgestellte Dogmatik Lücken, Unklarheiten und Widersprüche aufweist, entwickelt der Autor eine Dogmatik für den Bereich der Hochschulzulassung.
(Table of content)
A. EinleitungB. Die Hochschulzulassung: Begriffe und GeschichteDie Zulassung zu staatlichen Hochschulen - Der Numerus clausus - Die Geschichte der HochschulzulassungC. Die Rechtsprechung des BundesverfassungsgerichtsKernpunkte der bundesverfassungsgerichtlichen Rechtsprechung - Analyse der RechtsprechungD. Verfassungsrechtliche Anforderungen an die HochschulzulassungFreiheit und Hochschulzulassung - Die Gleichheit bei der HochschulzulassungE. ZusammenfassungLiteratur- und Sachverzeichnis
(Text)
»Right, Capacity and Selection. Constitutional Issues Regarding Admission to Public Universities. A Contribution to the Freedom-Based Understanding of the Right to Participate under Article 12 (1) Sentence 1 Alternative 3 of the German Constitution«: This thesis examines the field of tension between the often conflicting rights and other values of constitutional rank with regard to university admissions. In particular, the possibilities and limits for government actions are shown. Since the legal doctrine established by the Federal Constitutional Court of the Federal Republic of Germany shows flaws in several aspects, the author devises a coherent legal doctrine regarding this matter.
(Author portrait)
The author studied law in Münster (Westfalia) and Exeter. He passed his first state exam in 2017. Afterwards, he worked as a research assistant at the Institute for Corporate and Capital Markets Law, Dept. II, at the Faculty of Law of the University of Münster. During that time, he completed an LL.M. in Inheritance Law and Corporate Succession at jurGrad gGmbH in Münster as a scholarship holder. The author passed his second state exam at the Higher Regional Court of Frankfurt am Main in 2022. In May 2022, he received his doctorate in law from the University of Leipzig. He currently works as a lawyer in a Frankfurt boutique for commercial and capital market law.



