»Schiedsrichterliche Führung«. : Autoritär-korporative Staatsrechtslehre nach Heinrich Herrfahrdt.. Dissertationsschrift (Schriften zur Rechtsgeschichte 203) (2022. 327 S. 233 mm)

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»Schiedsrichterliche Führung«. : Autoritär-korporative Staatsrechtslehre nach Heinrich Herrfahrdt.. Dissertationsschrift (Schriften zur Rechtsgeschichte 203) (2022. 327 S. 233 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428186235

Description


(Short description)
Diese Arbeit untersucht eine bislang kaum erforschte Spielart antiegalitärer, anti-westlicher und autoritärer Staatslehre. Die von Heinrich W. Herrfahrdt geprägte »Schiedsrichterliche Führung« sollte mittels geringfügiger Eingriffe in das staatliche Institutionengefüge den liberalen Verfassungsstaat in einen autoritär geführten Korporativstaat verwandeln. Sie liefert aber nicht nur wegen ihrer detaillierten Staatsumbauanleitungen erschreckend aktuelles Anschauungs- und Reflexionsmaterial für die Verfassungsrechtslehre, sondern auch weil der polyglotte Herrfahrdt bereits umfangreich internationale Vergleiche anstellte und einen besonderen Fokus auf Japan und China legte.
(Text)
Der liberale Verfassungsstaat mit seinem demokratisch-parlamentarischen System steht aktuell weltweit unter Druck. Die Kritikpunkte sind aber selten neu. Bereits nach dem Untergang des Kaiserreichs fand in Deutschland ein intensiver intellektueller Diskurs über Sinn und Unsinn der Demokratie statt. Die Krisen und Umbrüche des jungen 20. Jahrhunderts lieferten täglich Anlass und Munition für Auseinandersetzungen mit dem Wesen und der Organisation des Staates.

Diese Arbeit untersucht eine bislang kaum erforschte Spielart antiegalitärer, anti-westlicher und autoritärer Staatslehre. Die von Heinrich W. Herrfahrdt geprägte »Schiedsrichterliche Führung« sollte mittels geringfügiger Eingriffe in das staatliche Institutionengefüge den liberalen Verfassungsstaat in einen autoritär geführten Korporativstaat verwandeln. Sie liefert aber nicht nur wegen ihrer detaillierten Staatsumbauanleitungen erschreckend aktuelles Anschauungs- und Reflexionsmaterial für die Verfassungsrechtslehre, sondern auch weil der polyglotte Herrfahrdt bereits umfangreich internationale Vergleiche anstellte und einen besonderen Fokus auf Japan und China legte.
(Table of content)
A. Einleitung

B. Quellenlage: Veröffentlichte Quellen - Unveröffentlichte Quellen

C. Methodik

D. Leben:Herkunft, Jugend und Ausbildung (1890-1914) - Der Erste Weltkrieg (1914-1918/1919) - Preußischer Staatsdienst und Politisches Kolleg (1920-1932) - Professorenzeit (1932-1969)

E. Werk: Die Weimarer Republik (1919-1933) - Die NS-Zeit (1933-1945) - Die internationale Staats- und Rechtsentwicklung (1935-1970) - Die Bonner Bundesrepublik (1945-1970)

F. Zusammenfassende Kurz- und Werksbiographie

G. Schlussbetrachtungen: Opposition - Zusammenfassende Schlussbemerkung

Quellenverzeichnis: Archivquellen - Literaturquellen - Werke von Heinrich Herrfahrdt

Literatur- und Stichwortverzeichnis
(Text)
This study examines a hitherto little researched variety of anti-egalitarian, anti-Western and authoritarian state theory. Heinrich W. Herrfahrdt's »Arbitrational Leadership« was intended to transform the liberal constitutional state into an authoritarian corporative state by means of minor interventions in the state's institutional structure. However, it not only provides alarmingly topical illustrative and reflective material for contemporary constitutional law doctrine because of its detailed state restructuring instructions, but also because the polyglot Herrfahrdt already made extensive international comparisons and placed a special focus on Japan and China.

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