'Kleine Bischöfe' im Alten Reich. : Strukturelle Zwänge, Handlungsspielräume und soziale Praktiken im Wandel (1200-1600). (Zeitschrift für Historische Forschung. Beihefte)

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'Kleine Bischöfe' im Alten Reich. : Strukturelle Zwänge, Handlungsspielräume und soziale Praktiken im Wandel (1200-1600). (Zeitschrift für Historische Forschung. Beihefte)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428183265

Description

Die Forschung urteilt bislang, dass die 'kleinen Bischöfe' im spätmittelalterlichen römisch-deutschen Reich praktisch bedeutungslos waren. Die im vorliegenden Band versammelten Detailstudien greifen diese Meinung auf und fragen nach den strukturellen Zwängen dieser Akteure, ihren Handlungsspielräumen und den sozialen Praktiken zur Verbesserung der eigenen Position. Unter anderem zeigt sich, dass selbst vermeintlich 'kleine Bischöfe' auf regionaler Ebene überraschend groß erscheinen konnten. »'Small bishops' in the Holy Roman Empire. Structural pressures, scope for action and social practices in change (1200-1600)«: The historical research so far judges, that the 'small bishops' with only low remunerated bishoprics were virtually meaningless in the late medieval Holy Roman Empire. The detailed studies collected in this volume reflect on this opinion and inquire the structural pressures of these actors, their scope for action and the social practices for improving their own positions. Amongst others, it is demonstrated, that even supposed 'small bishops' could be surprisingly big on a regional level. Andreas Bihrer: 'Kleine Bischöfe' im Alten Reich. Untersuchungsfelder und UntersuchungsperspektivenOliver Auge: Zwischen Kaiser, König, Herzog und Papst. Handlungsoptionen Schleswiger Bischöfe im SpätmittelalterStefan Petersen: Die Bischöfe von Ratzeburg. Episkopale Handlungsspielräume im Windschatten der Hansestädte Hamburg und LübeckAndreas Röpcke: Niederadlig, hochadlig, bürgerlich. Die Handlungsspielräume spätmittelalterlicher Schweriner Bischöfe im Spiegel ihrer HerkunftKlaus Neitmann: Von Königsferne zur Reichsnähe: Das 'kleine' Erzstift Riga 'an den Enden der Christenheit' unter Erzbischof Wilhelm von Brandenburg (1530/39-1563)Frederieke Maria Schnack: Nie ohne die Verwandten? Ludwig von Braunschweig-Lüneburg und der familiäre Einfluss auf seine Mindener BischofsherrschaftNathalie Kruppa: Die Hildesheimer Bischöfe in ihrem sozialen Beziehungsgeflecht (1250-1450)Christian Hesse: 'Kleiner Bischof' an der Peripherie. Der Bischof von Basel im 15. und beginnenden 16. JahrhundertHelmut Flachenecker: Reichsnähe bei regionaler Eigenständigkeit. Das Hochstift Eichstätt im SpätmittelalterJohannes Lang: »Der da ist ein halber Papst, weil er Bischöfe macht!« Der Salzburger Erzbischof und seine Eigenbistümer - ein historischer ÜberblickGerrit Deutschländer: De propinquitate et distantia. Die Bischöfe von Merseburg im späten MittelalterEnno Bünz: Im Schatten mächtiger Herren. Die Bischöfe von Meißen, ihr Bistum und Hochstift im späten MittelalterKarl-Heinz Spieß: Würdenträger wider Willen? Fürstensöhne als 'kleine Bischöfe' im MittelalterNina Gallion: 'Kleine Bischöfe' ganz groß? ZusammenfassungAbbildungsnachweisePersonen- und Ortsregister Prof. Dr. Andreas Bihrer: Studium an der Universität Freiburg, dort wurde er mit einer Arbeit über den Konstanzer Bischofshof im Spätmittelalter promoviert und habilitierte sich über die Beziehungen zwischen England und dem ostfränkisch-deutschen Reich im Frühmittelalter. Danach war er als Vertretungsprofessor in Greifswald und Heidelberg tätig. Seit 2012 ist er Professor für Geschichte des frühen und hohen Mittelalters sowie für Historische Grundwissenschaften an der Universität Kiel. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der Kulturtransferforschung, der Kommunikationsgeschichte, der Erforschung der religiösen und höfischen Kultur des Mittelalters sowie der Geschichte von Bischöfen, Heiligen und Jenseitsvisionen.Prof. Dr. Nina Gallion: Studium an der Universität Heidelberg. Promotion 2015 an der Universität Kiel mit einer Arbeit über die städtischen Eliten im spätmittelalterlichen Württemberg (ausgezeichnet mit dem Forschungspreis der Stiftung für Personengeschichte und dem Forschungspreis des Gesamtvereins der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine). Nach weiteren Stationen in Köln und Kiel ist sie seit 2020 Professorin für Spätmittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte an der Universität Mainz. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der südwestdeutschen Landesgeschichte, der Stadtgeschichte, der Kirchen- und Bischofsgeschichte und der Geschlechtergeschichte. »Doch auch wenn eine methodische Präzisierung des Begriffs weiteren Diskussionen vorbehalten ist, bietet der Band eine Fülle an wertvollen Beobachtungen zu bischöflichen Handlungsspielräumen, die zu weiteren Forschungen anregen. Gerade die weniger bedeutenden Bistümer in den Blick der Forschung gerückt zu haben, ist ein großes Verdienst der Tagung.« Dr. Claudia Esch, in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters, Bd. 79, 2/2023

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