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Description
Das Werk des neu-kantianisch geprägten Werner Wilhelm Engelhardt wird im Kontext der ersten Jahrzehnte der bundesdeutschen Universität reflektiert. Seine Orientierung am ethischen freiheitlichen Sozialismus der Gemeinwirtschaftslehre und Sozialpolitik der Gerhard Weisser-Schule machte ihn zum Außenseiter, verbunden mit sozialen Ausgrenzungen. Die Werkanalyse ist integriert in eine psychodynamische und kulturgrammatische Reflexion von Orthodoxie und Heterodoxie in den Wirtschaftswissenschaften. »The Idea of a 'Third Way' Embedded in the Work of Werner Wilhelm Engelhardt (1926-2021). An Analysis of Ontological Models of Social Geometrics and Psychodynamic Pattern of Thought«: The work of Werner Wilhelm Engelhardt during the decades after 1945 is discussed. Under influence of Neo-Kantianism of the Ethical Socialism as a member of the school of Gerhard Weisser he was an interdisziplinary heterodox thinker. Therfore he was an outsider and object of mechanism of social exlusion in the academic world of mainstream science. The analysis is explaning the work of Werner Wilhelm Engelhardt as embedded in the cultural grammar und psychodynamics of the academic field. I. GrundlegungSchicksal und Freiheitsgrad - Mythopoetische Deutung - Der Fixstern in einem Gewebe von Fäden, die sich zu einem kohärenten Mosaik fügen - Zur politischen Geometrie der sozialontologischen Fundierung der Sozialreform des freiheitlich-ethischen SozialismusII. Psychodynamik und GravitationRuinen, Phönix und die Suche nach der Mitte - Aufgabe und Verantwortung als Erbschaft - Vom Vorteil eines Nachrufes - Die Thünen-Obsession - Ideengeschichte und IdentitätssucheIII. Das WerkgebäudeLebenslagenförderung als Aufgabe der Daseinsgestaltungspolitik in Namen der Sorge der Person - Die Exklusionspraktiken der Mentalität des Mainstreams der oeconomica pura und ihrer Ästhetik des Formalismus - Die seinsvergessene Verlorenheit der oeconomica pura - Die Theologie der ökonomischen Glaubenslehre - Die selektive Offenheit der disziplinären Kokon-Haltung der ÖkonomieIV. MarginalisierungAnekdoten zur Wertschätzung und Anerkennung - Anekdote zur Bedürftigkeit - Recht als sittliche Ordnung der FreiheitV. Kränkung, Identität und produktive SucheDie Thünen-Formel vom »natürlichen Lohn« als Ikone - Offenheit als Haltung der Suche der Sozialgebildevielfalt - Paternalismusvorwurf als Ausdruck der Banalität des DenkensVI. PaideiaDie Weisheit des leidenden Don Quichotte - Kritik des SozialcharaktersVII. ZeitgebundenheitTitelwahl der Festschrift: »Industrie- und Entwicklungsländer«VIII. Quo vadis - Universität?Der Verlust der Bildungsgenossenschaft - Der Verlust des Buches - Bürokratische Vermessungstechniken versus Sokratische MethodeIX. Wertschätzung und RespektÜberheblichkeit und Unsicherheit - Die Verknappung der PhantasieX. UtopieVon der dialogischen Dyade zur Solidarität des Wir als die Vielen - Der Bund als Grundlage der miteinander verantworteten Freiheit - Zivilisationsmodell 2.0XI. Unbedingte UniversitätStreit der Fakultäten und die fehlende archimedische Klammer - Psychodynamik mathematischer MaskeradenXII. MethodendualismusScience versus Art - Hermeneutik des Stils - ExaktheitXIII. Tiefe verstehenGeschehenserfahrung von Ereignissen - Gestalt und der Geist der FormenSchlussAusblick (I)Ausblick (II): PolitikAuswahlliteratur zum Einstieg



