Südtirols Minderheitenschutzsystem. : Grundlagen, Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen aus völker- und verfassungsrechtlicher Sicht. (Schriften zum Völkerrecht)

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Südtirols Minderheitenschutzsystem. : Grundlagen, Entwicklungen und aktuelle Herausforderungen aus völker- und verfassungsrechtlicher Sicht. (Schriften zum Völkerrecht)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783428182299

Description

Südtirol ist ein Modell für die Lösung von Minderheitenkonflikten. Sein Erfolg beruht auf einem komplexen Zusammenspiel von Völker- und Verfassungsrecht. Die Arbeit beleuchtet das Minderheitenschutzsystem vom österreichisch-italienischen Pariser Vertrag 1946 bis in die Gegenwart und dient damit als Handbuch zu diesem Schutzsystem. Zudem analysiert es, wer die Minderheiten völkerrechtlich vertreten darf und wie letzthin erlittene Einschränkungen der Autonomie rückgängig gemacht werden können. »South Tyrol's Minority Protection System. Fundamentals, Developments and Current Challenges from an International and Constitutional Law Perspective«South Tyrol is a model for the resolution of minority conflicts based on a complex interplay of international and constitutional law. This book sheds light on this minority protection system from the Austro-Italian Paris Agreement in 1946 up to the present and is thus a handbook for this system. In addition, it looks at who may represent the German and Ladin minorities under international law and how limitations of the autonomy after the 2001 reform of the Italian Constitution can be reversed. 1. EinleitungEckdaten - Untersuchungsgegenstand - Terminologie - Gang der Untersuchung2. Grundlagen und Entwicklungen des Minderheitenschutzsystems bis 1992Völkerrecht - Innerstaatliches (Verfassungs-)Recht3. Entwicklungen des Minderheitenschutzsystems seit 1992Innerstaatliches (Verfassungs-)Recht - Völkerrecht4. Wiederherstellung des völkerrechtlich verankerten Schutzniveaus von 1992Rechtliche Instrumente zur Durchsetzung der völkerrechtlichen Vorgaben - Erforderliche innerstaatlich-(verfassungs-)rechtliche Änderungen zur Erfüllung der völkerrechtlichen Vorgaben5. SchlussbetrachtungenErgebnisse - Kritikpunkte, Beschränkungen und offene Fragen - Fazit und AusblickLiteratur- und Stichwortverzeichnis Matthias Haller studied Italian Law at the University of Innsbruck. He then worked as a trainee at the District Court and the Public Prosecution Office in Innsbruck and, from 2016, as a Project Associate at the Department of European and International Law at the University of Innsbruck. Since 2018, he works as a Research and Teaching Associate at the Department of Italian Law (Public Law sector) in Innsbruck. In 2020, he completed his PhD, for which he was awarded the Prize for Federalism and Regionalism Studies and the Franz Gschnitzer Prize. He is currently completing the LL.M. Programme in Comparative, European and International Laws at the European University Institute (EUI) in Florence. »Fazit: Eine durchaus empfehlenswerte Lektüre.« Davide Zaffi, in: Europäisches Journal für Minderheitenfragen, 1-2/2021 »So liegt nunmehr ein akribisches völkerrechtliches und historisches Grundlagenwerk vor, ein Opus Magnum für Südtirol, das nicht nur das Zusammenspiel von Völkerrecht und Verfassungsrecht bis in alle Einzelheiten beleuchtet, sondern Ausstrahlungswirkung für den Minderheitenschutz weltweit generiert.« Prof. Dr. Dr. Hans Hablitzel, in: Bayerische Verwaltungsblätter, 10/2022 »Mit dieser umfassenden monografischen Arbeit unternimmt der Autor sowohl eine Aufbereitung der wissenschaftlichen Diskussion als auch eine Klärung und dogmatische Einordnung wichtiger Grundelemente des Südtiroler Minderheitenschutzes zwischen völkerrechtlichen und verfassungsrechtlichen Fragestellungen.[...] Die wechselvolle Geschichte der Südtiroler Autonomie im Lichte der detaillierten und präzisen Analyse von Matthias Haller führt eindeutig vor Augen, dass der Slogan von 1992 über die 'dynamische Autonomieentwicklung' keinen Stillstand duldet. Gefragt ist eher eine proaktive Haltung zum Schutz des Erreichten, das stets weiterzuentwickeln und den veränderten politischen Verhältnissen anzupassen ist.« Prof. Dr. Christina Fraenkel-Haeberle, in: Die Öffentliche Verwaltung, 10/2022

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