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Description
Revolutionen kommen unerwartet. Sie unterbrechen den Lebensfluß, bringen Unvorhergesehenes in die Welt. Nicht Ungleichheit und Ungerechtigkeit sind der Grund, auf dem sich Revolutionen vollziehen, sondern der Zerfall der Autorität und das Unvermögen der Herrschenden, sich an der Macht zu halten. Im Ausnahmezustand setzen sich stets die Entschlossenen durch, die Machtfragen durch Entscheidungen beantworten. Am Ende muß aber auch der Revolutionär absichern, was er sich erkämpft hat. Davon handelt dieses Buch: Vom Ort und der Zeit der Machtnahme und der Machtsicherung. 1. Der Aufstand2. Ordnung und Macht3. Der sterbliche Gott oder die Ursprünge staatlicher Herrschaft4. Kritik und Krise5. Der Mythos der Revolution6. Augenblicke7. Die Kunst des Aufstandes8. Die souveräne Diktatur9. Leben nach der SchlachtLiteraturverzeichnisPersonenregister Jörg Baberowski, Historiker, lebt in Berlin. Wichtigste Veröffentlichungen: Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt, München 2012; Räume der Gewalt, Frankfurt am Main 2015. »Alles in allem hat Baberowski eine intellektuell anregende Darstellung der Russischen Revolution vorgelegt. Seine zugespitzten Argumente sind zwar durchaus diskussionswürdig - die insgesamt pessimistische Revolutionsauffassung fordert Widerspruch geradezu heraus (S. 108-110) -, dessen ungeachtet können die theoretischen Refexionen allen, die sich mit Fragen der Revolutionsforschung auseinandersetzen, nur empfohlen werden.« Frank Jacob, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Bd. 69, 9/2021



