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Die Bemessungsgrundlage des 7 Abs. 1 Satz 5 EStG soll verhindern, dass der Steuerpflichtige »doppelte Abschreibungen« beansprucht, indem er ein zur Erzielung von Überschusseinkünften genutztes Wirtschaftsgut in sein Betriebsvermögen einlegt. Die Arbeit diskutiert die Regelung und zeigt auf, dass weiterhin Gestaltungen zur mehrfachen Berücksichtigung von Aufwendungen bestehen. Anhand der Steuerprinzipien wird ein Lösungsvorschlag entwickelt, der eine systemgerechte Besteuerung ermöglichen soll. The assessment basis of 7 (1) sentence 5 EStG (German Income Tax Code) is intended to prevent taxpayers from claiming »double depreciation« by transferring an asset used to generate surplus income to their business assets. The thesis discusses the legal provision and shows that there are still arrangements possible for the multiple deduction of expenses. Based on the tax principles, a proposed solution is developed which shall enable an appropriate taxation. A. Unterbindung systemwidriger Steuervorteile durch 7 Abs. 1 Satz 5 EStG?Das Problem »doppelter Abschreibungen« als Ausgangspunkt der Vorschrift - Notwendigkeit und maßgebliche Erkenntnisziele der Untersuchung - Übersicht über die weitere Gliederung und methodische HerangehensweiseB. Begrenzung der Absetzung für Abnutzung gemäß 7 Abs. 1 Satz 5 EStGÜberblick über die Regelungsbereiche und Anwendungsfälle der Vorschrift - Tatbestandliche Voraussetzungen von 7 Abs. 1 Satz 5 EStG - Begrenzung der weiteren Absetzungsbeträge als Rechtsfolge der Vorschrift - Diskussion von Gestaltungen zur Umgehung der Vorschrift in der Literatur - Schlussfolgerungen aus den bisherigen Ergebnissen der UntersuchungC. Anforderungen für die rechtliche Ausgestaltung der BemessungsgrundlageAusrichtung aller Steuergesetze nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit - Objektives Nettoprinzip als Maßstab der Bestimmung von Betriebsausgaben - Anforderungen des Folgerichtigkeitsgebots an die Bemessungsgrundlage - Folgerungen aus den Verfassungsanforderungen für 7 Abs. 1 Satz 5 EStGD. Reformüberlegungen zur Bemessungsgrundlage des 7 Abs. 1 Satz 5 EStGEntwicklung eines eigenen Lösungsvorschlags anhand der Steuerprinzipien - Rechtfertigung der Besteuerung bei einer Einlage aus dem Privatvermögen - Verbleibende Gestaltungen zur Aufstockung des Absetzungspotenzials - Weiterführende Ansätze zur Verhinderung »doppelter Abschreibungen« - Ausblick auf eine Unterbindung von Gestaltungen durch die GesetzgebungE. Zusammenfassung der ThesenLiteratur- und Stichwortverzeichnis Christian Vandersmissen studied law at the universities of Heidelberg, Paris and Geneva. After passing the First Legal Examination, he worked as a research assistant at the Institute for Finance and Tax Law at the University of Heidelberg (Chair of Professor Dr. Dres. h. c. Paul Kirchhof). He then completed postgraduate studies for a Master of Law (LL.M.) at the University of Cambridge. After his legal clerkship in the district of the Higher Regional Court of Berlin, he works as a lawyer in Berlin.
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