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Description
(Text)
Mit dieser Arbeit soll ein Vorschlag unterbreitet werden, wie gerichtliche Entscheidungen analysiert und bewertet werden können. Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei die von Karl Larenz aufgeworfene Fragestellung, unter welchen Voraussetzungen eine richterliche Rechtsfortbildung als gelungen bezeichnet werden kann. Geht man in diesem Zusammenhang von der grundsätzlichen Annahme aus, dass sich die Auslegung und Rechtsfortbildung trennen lassen, werden für diese Arbeit im wesentlichen drei Dinge relevant: Zum einen stellt sich die Frage wie Richterrecht auszulegen ist, da nur bei Klärung des konkreten Inhalts einer Entscheidung ein qualitatives Urteil ermöglicht wird. Sodann stellt sich die Frage, wie die Kriterien zu entwickeln sind. Dabei schlägt diese Arbeit Wege vor, bestehende Kriterien zu untermauern, zu präzisieren und neue Maßstäbe selbst zu entwickeln. Eine Anwendung der entwickelten Kriterien soll zum Abschluss anhand der Delisting-Rechtsprechung des BGH erfolgen.
(Table of content)
Ziele dieser Arbeit und Gang der UntersuchungI. Das Richterrecht1. Die hohe Bedeutung des Richterrechts und seine Funktionen in der RechtsordnungBegriff des Richterrechts - Die Frage nach der Bedeutung und Funktion des Richterrechts2. Die rechtsfortbildende Entscheidung im Spiegel der SprachphilosophieDer Begriffe der Rechtsfortbildung und seine Abgrenzbarkeit zur Auslegung3. Grundzüge der Auslegung von RichterrechtVorüberlegungen - Möglichkeiten zur Auslegung einer Entscheidung und Konkretisierung einer RegelII. Die Bewertung von Richterrecht4. Die gelungene RechtsfortbildungErwartungen unseres Rechtskreises als theoretisches Fundament - Die Erweiterung der Arbeitsdefinition durch Literatur5. Konsequenzen aus der Bewertung von Richterrecht für den Gesetzgeber und die Gerichte Das gelungene Richterrecht - Das misslungene RichterrechtIII. Die Bewertung der BGH-Rechtsprechung zum Delisting6. Die Entscheidungen zum Delisting im Fall »Macrotron«Überblick über das Delisting - Sachverhalt, Prozessgeschichte und Entscheidungen im Fall Macrotron - Bewertung - Folgen der Macrotron-Entscheidung7. Die Derogation der Macrotron-Entscheidung durch die Frosta-Entscheidung des BGH Sachverhalt und Entscheidung - Bewertung8. ZusammenfassungLiteratur- und Sachwortverzeichnis
(Author portrait)
Stefan Feix studierte Rechtswissenschaft an der Universität Potsdam. Im Jahr 2013 legte er das Erste Juristische Staatsexamen in Berlin ab. Im Anschluss arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Andreas Musil und promovierte bei Prof. Dr. Tilman Bezzenberger an der Universität Potsdam. Im Februar 2020 folgte das Zweite Juristische Staatsexamen.