Description
Auf Grund des Rechtsinstituts der unmittelbaren Anwendbarkeit werden soziale Menschenrechte durch Gerichte wenig angewendet. Das Buch erarbeitet anhand des Rechts auf tertiäre Bildung nach dem UN-Sozialpakt in Deutschland und Chile eine Definition dieses Instituts und zeigt, dass es in sich widersprüchlich ist. Es argumentiert, dass das Institut nicht notwendig ist, da die von ihm behandelten Probleme mittels genauer Bestimmung von Inhalt, Geltung und Berechtigung aufgelöst werden können. »The Illusory Institute of Non-Self-Executing Norms: An Analysis of the Right to Tertiary Education Arising from Art. 13 ICESCR«The dogmatic institute of non-self-executing norms is a mayor hinderance in using social, economic and cultural human rights in courts. This book defines the institute by referring to the example of the right to tertiary education, Art. 13 of the Covenant of Economic, Social and Cultural Rights. It shows the theoretical and practical insufficiencies of the institute and how its supposed function instead can be achieved by a clear analysis of content, validity and subjectivity of a norm of law. A. EinleitungB. Grundlagen, Beschränkungen und FragestellungC. Inhalt des Rechts auf tertiäre Bildung nach Art. 13 IPwskRMaterieller Inhalt des Rechts auf tertiäre Bildung - Modifizierung durch den allgemeinen Teil des IPwskRD. Unmittelbare AnwendbarkeitDefinition der unmittelbaren Anwendbarkeit - Was ist Recht, das nicht (irgendwo) unmittelbar anwendbar ist? - Unmittelbare Anwendung auf der nationalen Ebene - Unmittelbare Anwendung auf der völkerrechtlichen Ebene - Auflösung des Problems der unmittelbaren Anwendbarkeit in andere KategorienE. Berechtigte und VerpflichteteTheorie der Berechtigung durch Rechte - Berechtigende Rechte auf völkerrechtlicher Ebene - Innerstaatlich berechtigende Rechte als völkerrechtliche Pflicht - Berechtigende Rechte auf nationaler EbeneF. Folgen der Abschaffung des Instituts der unmittelbaren AnwendbarkeitDogmatisch möglich - Negative NebeneffekteG. ErgebnisInhaltlich zurückhaltendes Recht auf Bildung - Weitgehender Wegfall des Instituts der unmittelbaren Anwendbarkeit - Genaue Untersuchung der Frage der Berechtigten und Verpflichteten - Keine negativen NebenwirkungenH. Beispiele für die Anwendung des Art. 13 IPwskRDeutschland - ChileI. SchlussUN-DokumentenverzeichnisLiteratur- und Stichwortverzeichnis Jakob Lohmann studied Law with a focus on Philosophy of Law at the University of Freiburg, Germany and the Universidad de Chile, Chile. For his PhD he was a doctoral fellow of the Hans-Böckler-Foundation. Additionaly during his PhD, he worked as paralegal in multiple corporate law firms and participated at the Academy of Human Rights at the Washington College of Law. He was law clerk in Hessen, Germany. His research focus is on economic, social, and cultural human rights and compliance in the areas of financial market regulation and human rights protection.
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