Perspektivität von Freiheit und Determinismus : Zugleich eine philosophische Untersuchung zur Objektivierbarkeit des Strafrechts vor dem Hintergrund neurowissenschaftlicher Forschung. Dissertationsschrift (Schriften zum Strafrecht 317) (2017. 315 S. 233 mm)

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Perspektivität von Freiheit und Determinismus : Zugleich eine philosophische Untersuchung zur Objektivierbarkeit des Strafrechts vor dem Hintergrund neurowissenschaftlicher Forschung. Dissertationsschrift (Schriften zum Strafrecht 317) (2017. 315 S. 233 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428152254

Description


(Short description)
Während sich die Auseinandersetzung um die Konsequenzen neurowissenschaftlicher Forschung für das Strafrecht bisher um den Schuldbegriff drehte, wird die Debatte in der vorliegenden Arbeit für das gesamte Strafrecht geführt. Unter Rückgriff auf die Philosophie Immanuel Kants kann gezeigt werden, dass eine Objektivierung des Strafrechts durch die stärkere Berücksichtigung der Dritten-Person-Perspektive möglich ist. Eine Haftungszuschreibung als Gegenmodell zum Schuldgedanken wird zur Diskussion gestellt.
(Text)
Die Diskussion über die Konsequenzen neurowissenschaftlicher Forschung für das Strafrecht dreht sich bislang um den strafrechtlichen Schuldbegriff. Die bezweifelte Fähigkeit zu bewusster Selbststeuerung ist aber nicht nur eine Bedingung für die strafrechtliche Schuldzuschreibung, sondern durchzieht das gesamte Strafrecht. Die Debatte muss deshalb grundsätzlicher als Frage des Verhältnisses des Subjektiven zum Objektiven geführt werden: Inwieweit ist eine Objektivierung des Strafrechts durch die stärkere Berücksichtigung der Dritten-Person-Perspektive möglich?

Die Kombination des Erkenntnistheoretischen Indeterminismus mit dem Methodischen Determinismus Immanuel Kants ermöglicht eine Verbindung des subjektiven Freiheitserlebens mit der wissenschaftlichen Beurteilung menschlichen Verhaltens. Am Beispiel des strafrechtlichen Versuchs werden unterschiedliche Objektivierungsstufen herausgearbeitet. Darüber hinaus wird eine Haftungszuschreibung als Gegenmodell zum Schuldgedankendiskutiert.
(Text)
»Perspectivity of Freedom and Determinism«

Whilst most discussions about the impact of Neuroscience on the criminal law have dealt with the concept of guilt, this book will open up the debate for the entire field of the criminal law. With the help of Immanuel Kant's Philosophy, the author shows that the objectivation of the criminal law is made possible if the third-person-perspective is given more consideration. The author also discusses if the legal concept of the »ascription to liability« can be used as a counter-example to the thought of guilt.
(Author portrait)
Ruben von der Heydt is lecturer and research assistant at the University of Rostock in Germany. He studied at the Humboldt University of Berlin, the University of Rostock, the University of Granada and the German University of Administrative Sciences Speyer. He received a teaching degree in Philosophy, German and Social Science with a special emphasis on Law in 2007. From 2007 to 2010, he was part of the DFG's graduate school »Bioethics« in Tübingen. In 2012, he received another teaching degree for teaching in secondary schools. He finished his PhD in 2016.

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