Actio utilis : Anspruchsanalogie im römischen Recht (Schriften zur Rechtsgeschichte 175) (2016. 362 S. 233 mm)

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Actio utilis : Anspruchsanalogie im römischen Recht (Schriften zur Rechtsgeschichte 175) (2016. 362 S. 233 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428149223

Description


(Short description)
Actio utilis - "zweckdienliche Klage" - nennen die römischen Juristen einen Rechtsbehelf, der neu geschaffen werden muss, um eine Situation zu bewältigen, in der man die herkömmlichen Klagen nicht zur Anwendung bringen kann oder will. Der Begriff ist in der modernen Forschung vor allem unter dem Gesichtspunkt der Klageformeltechnik behandelt und dabei insbesondere auf sein Verhältnis zur "Tatsachenklage" (actio in factum) untersucht worden. Genau besehen, hat er jedoch gar keinen formeltechnischen Gehalt, sondern abstrahiert gerade von der Klageformel, deren Konzeption dem Einzelfall überlassen bleibt. Interessanter als die Frage ihrer Gestaltung ist denn auch die Frage nach dem materiellen Zweck der als "zweckdienlich" bezeichneten Klagen.
(Text)
Actio utilis - "zweckdienliche Klage" - nennen die römischen Juristen einen Rechtsbehelf, der neu geschaffen werden muss, um eine Situation zu bewältigen, in der man die herkömmlichen Klagen nicht zur Anwendung bringen kann oder will. Der Begriff ist in der modernen Forschung vor allem unter dem Gesichtspunkt der Klageformeltechnik behandelt und dabei insbesondere auf sein Verhältnis zur "Tatsachenklage" (actio in factum) untersucht worden. Genau besehen, hat er jedoch gar keinen formeltechnischen Gehalt, sondern abstrahiert gerade von der Klageformel, deren Konzeption dem Einzelfall überlassen bleibt. Interessanter als die Frage ihrer Gestaltung ist denn auch die Frage nach dem materiellen Zweck der als "zweckdienlich" bezeichneten Klagen. Hier stößt man durchaus auf übergreifende Muster, vor allem auf das Motiv, einer ungerechtfertigten Bereicherung zu wehren. Nicht wenige der actiones utiles entspringen zwar der Fiktion einer in Wahrheit nicht vorhandenen Vertragsbindung oder eines vertragsähnlichen Verhältnisses, haben aber die Aufgabe, einen unberechtigten Zufallsgewinn abzuschöpfen, der nicht dem Kondiktionsrecht unterliegt.
(Table of content)
EinleitungActiones utiles als Formularproblem? - Struktur einer materiellrechtlichen Analyse - Actiones utiles zur Verfahrens- und BeweiserleichterungErstes Kapitel: Actiones utiles aus dem prätorischen EdiktEdiktale Rechtsinstitute als actiones utiles - Actiones utiles nach ediktalen Vorgaben - ErgebnisZweites Kapitel: Neu geschaffene actiones utiles im ZweipersonenverhältnisAusdehnung außervertraglicher Haftung - Vindicationes utiles - Erweiterung der Vertrags- und vertragsähnlichen Haftung - ErgebnisDrittes Kapitel: DreipersonenverhältnisseÜberwälzung einer fremden Schuld - Übertragung einer fremden Forderung - Stellvertretung? - ErgebnisFazitQuellenverzeichnisSach- und Personenverzeichnis

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