Description
Der jährliche Marktwert auf Pflanzen basierender Arzneimittel wird auf mehr als 43 Mrd. USD festgelegt. Nach Schätzungen gibt es ca. 500.000 Pflanzen, die näher erforscht werden könnten. Wissen von indigenen Völkern kann die Trefferquote geeigneter Rohstoffe signifikant erhöhen. Die derzeit gültigen Rechtsinstrumente werden dem Anspruch traditionelles Wissen in allen Facetten zu schützen nicht gerecht und sind international unterschiedlich. Dies kann für Unternehmen zu rechtlichen Problemen führen. Es sind daher Maßnahmen einzuleiten, um rechtliche Sicherheit herbeizuführen und um die Attraktivität der Erforschung des Wissens zu gewährleisten. The annual market value of on plant-based drugs is estimated at 43 billion USD. As to rough estimations there are 500.000 plants that could be explored in detail. Knowledge of indigenous peoples can increase significantly the rate to find adequate raw materials for the discovery and development of new drugs. The existing law does not protect traditional knowledge properly and the issue is handled differently in each country. This can lead to legal problems for companies. Hence, measures should be taken that lead to legal security and that make the research of this knowledge attractive. A. Einleitung
B. Fallbeispiel
C. Anmerkungen und Einschränkungen für die Bearbeitung
D. Rechtsstatus Indigener Völker
Der Begriff des »indigenen Volkes« - Grundlegendes zur Völkerrechtssubjektivität - Neuere Entwicklungen der Völkerrechtssubjektivität
E. Schutzwürdigkeit von (traditionellem) Wissen
Traditionelles Wissen - Geistiges Eigentum - Traditionelles Wissen als Eigenes oder Erbe der Menschheit?
F. Relevante Rechtsgrundlagen
Ansprüche aus menschenrechtlichen Verträgen - Trade Related Intellectual Property Rights Agreement - Convention on Biological Diversity - Abschließende Würdigung
G. Das Prinzip der Gerechtigkeit und Fairness
H. Die Seite der Unternehmen: Kommerzielle Nutzer von traditionellem medizinischen Wissen
I. Internationale und nationale Lösungsansätze
J. Fazit
Anhang I bis VI
Primärrechtsquellenverzeichnis
Literatur- und Stichwortverzeichnis Sonja Dölling studierte Internationale Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Universität Erlangen-Nürnberg sowie an der American University in Washington D.C., USA. Sie ist als Führungskraft berufstätig im Produktmanagement und Lieferantenmanagement. Sonja Dölling schloss ihre Promotion 2014 bei Professor Karl Albrecht Schachtschneider ab. Ferner qualifizierte sie sich zum Systemischen Coach und Change Manager und absolvierte eine Trainerausbildung.



