Mediation als rationaler Diskurs : Überpositive Legitimation der Mediation und Vergleich zum Gerichtsprozess am Maßstab der Alexyschen Diskurstheorie (Schriften zur Rechtstheorie)

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Mediation als rationaler Diskurs : Überpositive Legitimation der Mediation und Vergleich zum Gerichtsprozess am Maßstab der Alexyschen Diskurstheorie (Schriften zur Rechtstheorie)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428142736

Description

Ist Mediation ein Diskurs? Der Autor zeigt, dass die ökonomischen Vorteile und die befriedende Wirkung das Verfahren nicht vollständig legitimieren. Er bietet die soweit ersichtlich erste umfassende Diskursanalyse der Mediation an und versucht sie mit der alexyschen Diskurstheorie überpositiv zu legitimieren. Mediation ist demnach ein Richtigkeitsdiskurs, in dem eine ideale Diskurssituation gefördert wird. Auch wird Mediation diskurstheoretisch mit dem Straf- und Zivilprozess verglichen. Die rechtswissenschaftliche Arbeit widmet sich der interdisziplinären Grundlagenforschung der Mediation. Es handelt sich soweit ersichtlich um die erste umfassende Diskursanalyse dieses Verfahrens. Jonas Hennig untersucht die bestehenden Vorteile der Mediation von ökonomischen Aspekten bis zur befriedenden Wirkung und stellt heraus, dass diese zwar hilfreich sind, aber die Mediation nicht vollständig legitimieren. Anschließend wird auf Grundlage der alexyschen Diskurstheorie herausgearbeitet, dass Mediation ein auf Richtigkeit abzielender Diskurs ist, der zahlreiche Methoden und Prinzipien beinhaltet, die eine ideale Diskurssituation fördern. Es wird versucht, daraus die wohl erste überpositive und universelle Legitimationsgrundlage der Mediation abzuleiten. Ebenso wird die Diskurssituation der Mediation mit derjenigen des Straf- und Zivilprozesses verglichen. Einleitung

Einführung: Gegenstand, Relevanz und Ziel der Arbeit - Gang der Ausarbeitung

A. Das Verfahren der Mediation

Begriff und Prinzipien der Mediation - Geltung der Mediationsprinzipien - Rolle des Mediators - Struktur der Mediation - Methoden der Mediation

B. Begründungsansätze der Mediation

Pragmatische Dimension - Gesetzliche Dimension

C. Die Theorie des allgemeinen praktischen Diskurses

Einführung und Abgrenzung zu anderen Diskurstheorien - Begründung der Diskursregeln nach Alexy - Verhältnis von realem und idealem Diskurs

D. Der Juristische Diskurs als Sonderfall des allgemeinen praktischen Diskurses

Juristische Fragen als praktische Fragen - Der Anspruch auf Richtigkeit im juristischen Diskurs - Spezifisch juristische Einschränkungen (Sonderfallthese im engeren Sinne) - Ergebnis: Bestätigung der Sonderfallthese

E. Diskurstheoretische Analyse der Mediation

Erste Diskursthese der Mediation: Richtigkeitsthese - Zweite Diskursthese der Mediation: Idealthese - Einordnung der Mediation in ein diskursives Rechtsmodell - Fazit zum Vergleich von Mediationsdiskurs und Gerichtsprozess

F. Diskurstheoretische Legitimation der Mediation und Bestätigung der Diskurstheorie

Universelle, überpositive, diskurstheoretische Legitimation der Mediation - Bestätigung der Diskurstheorie durch Übertragung auf die Mediation

Literatur- und Sachwortverzeichnis Der Autor ist Rechtsanwalt, Mediator und seit 2010 Dozent insbesondere für Strafrecht. Er gründete 2014 in Hamburg eine auf das Strafrecht und Wirtschaftsstrafrecht spezialisierte Kanzlei. Nach zweistelligem Prädikatsexamen in Kiel im Jahr 2010 verfasste er seine Dissertation in Hamburg, Kiel und Berkeley. Daneben absolvierte er den Masterstudiengang Mediation an der Fern Universität Hagen. Das Promotionsvorhaben wurde mit einem Stipendium durch die Begabtenförderung der Friedrich-Naumann-Stiftung unterstützt. Die Mittel dazu stellte das Bundesministerium für Forschung und Bildung. Dr. Hennig wurde von der Universität Kiel 2013 mit summa cum laude promoviert. Ihm wurde der Preis für herausragende Kieler Promotionen durch den Kieler Doctoes Iuris e.V. verliehen. 2014 legte er das zweite Staatsexamen vor dem Oberlandesgericht Hamburg mit zweistelligem Prädikat als Bester seines Durchgangs ab. »Das Wagnis, dass der Verf. mit der Wahl seines anspruchsvollen Themas eingegangen ist, verdient Respekt, es hat sich gelohnt. [...] Dazu tragen nicht zuletzt die Fülle an Substanz, der bemerkenswert ausgewogene Aufbau, die bestechend stringente Gedankenführung, die vorbildliche Konzentration auf das Wesentliche und die sprachliche Klarheit bei, mit der der Verfasser seinen Argumentationsbogen formt. Es bleibt zu hoffen, dass sich diejenigen, die der Mediation trotz der gesetzlichen Regelungen im Mediationsförderungsgesetz noch immer skeptisch oder abschätzig gegenüberstehen, nach der Lektüre veranlasst sehen, dieses Vorurteil zu überdenken.« Jan Malte von Bargen, in: Der Staat, Bd. 54 4/2015

»Die vorliegende Publikation ist ein wesentlicher Grundstein auf dem Wege der Professionalisierung und Legitimation der Mediation. Das interdisziplinäre Werk schafft eine innovative Verbindung der Mediation mit philosophischen und juristischen Theorien.« Prof. Dr. Verena Musil, auf: socialnet, 20.11.2015

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