Schriftenreihe des Max-Planck-Instituts für auslän136 : Strafrechtlicher Schutz von EU-Subventionen. (Schriftenreihe des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht. Reihe S: Strafrechtliche Forschungsber

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  • 商品コード 9783428142330

Description

Der Finanzhaushalt der Europäischen Union sieht sich aufgrund betrügerischer Machenschaften rund um die Vergabe von EU-Subventionen einer erheblichen Gefährdung ausgesetzt. Das auf dieser Situation basierende EU-Finanzschutzübereinkommen von 1995 veranlasste die Mitgliedstaaten zur Anpassung nationaler Rechtsordnungen, um EU-Subventionen den erforderlichen Schutzumfang zu gewähren. In Deutschland hat dies zu einer deutlichen Ausweitung der Strafbarkeit für Bewerber und Empfänger nicht wirtschaftsfördernder Subventionen geführt. Der Autor beschäftigt sich vor diesem Hintergrund mit der Frage, inwieweit eine derartige Ausweitung der Strafbarkeit aufgrund europarechtlicher Vorgaben erforderlich war und ob diese auch in Österreich und England als weiteren EU-Mitgliedstaaten stattgefunden hat. Der Finanzhaushalt der Europäischen Union sieht sich aufgrund betrügerischer Machenschaften rund um die Vergabe von EU-Subventionen einer erheblichen Gefährdung ausgesetzt. Das auf dieser Situation basierende EU-Finanzschutzübereinkommen von 1995 veranlasste die Mitgliedstaaten zur Anpassung nationaler Rechtsordnungen, um EU-Subventionen den erforderlichen Schutzumfang zu gewähren. In Deutschland hat dies zu einer deutlichen Ausweitung der Strafbarkeit für Bewerber und Empfänger nicht wirtschaftsfördernder Subventionen geführt.Der Autor beschäftigt sich vor diesem Hintergrund mit der Frage, inwieweit eine derartige Ausweitung der Strafbarkeit aufgrund europarechtlicher Vorgaben erforderlich war und ob diese auch in Österreich und England als weiteren EU-Mitgliedstaaten stattgefunden hat. In einer rechtsvergleichenden Analyse beleuchtet er, welcher Kritik sich die vorgefundenen Rechtslagen der Vergleichsländer in Anbetracht der jeweiligen Grenzen der nationalen Strafrechtsordnungen ausgesetzt sehen, und rechtfertigt die Ausgestaltung des deutschen Rechts. Die in seinem Vorgehen zu sehende Sensibilisierung für nationale Grenzen des Wirtschaftsstrafrechts gewinnt angesichts der erweiterten Gesetzgebungskompetenzen der EU im Bereich des strafrechtlichen Schutzes des europäischen Finanzhaushalts erheblich an Bedeutung. Erster Teil: Der europarechtliche KontextI. Bedeutung nicht wirtschaftsfördernder EU-SubventionenII. Bedürfnis nach strafrechtlichem Schutz für EU-SubventionenIII. Möglichkeiten der EU zur Harmonisierung des StrafrechtsIV. Europarechtliche Vorgaben für das materielle RechtZweiter Teil: DeutschlandI. Reichweite des strafrechtlichen Schutzes nicht wirtschaftsfördernder EU-SubventionenII. Legitimation des strafrechtlichen SchutzesDritter Teil: ÖsterreichI. Reichweite des strafrechtlichen Schutzes nicht wirtschaftsfördernder EU-SubventionenII. Legitimation des strafrechtlichen SchutzesVierter Teil: England und WalesI. Reichweite des strafrechtlichen Schutzes nicht wirtschaftsfördernder EU-SubventionenII. Legitimation des strafrechtlichen SchutzesFünfter Teil: Rechtsvergleich und Schlussbewertung des 264 Abs. 1, 4 dStGBI. Vorgehen bei der Umsetzung der Vorgaben des ÜbereinkommensII. Reichweite des strafrechtlichen Schutzes nicht wirtschaftsfördernder EU-SubventionenIII. Legitimation des strafrechtlichen SchutzesIV. Schlussbewertung des 264 Abs. 1, 4 dStGBV. AusblickLiteraturverzeichnis Nico Herbert wurde in Bad Hersfeld geboren. Von Oktober 2003 bis Januar 2009 studierte er Rechtswissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Im Januar 2009 schloss er sein Studium mit dem Erwerb des Ersten Juristischen Staatsexamens ab. Von September 2008 bis September 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Dekanat der Juristischen Fakultät der Albert- Ludwigs-Universität Freiburg, von der ihm im Sommersemester 2009 ein Lehrauftrag im Strafrecht erteilt wurde. Von September 2008 bis September 2010 war er zudem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Walter Perron an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Im September 2010 begann Nico Herbert einen Postgraduierten-Studiengang an der University of Nottingham in England, den er im September 2011 mit dem Erwerb des Master of Law (LL.M.) abschloss. Im November 2011 nahm Nico Herbert das Rechtsreferendariat am OLG Zweibrücken auf.

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