Personenidentifizierung durch Zeugen im Strafverfahren (Schriften zum Strafrecht 236) (2013. 238 S. 7 Tab., 10 Abb.; 238 S., 10 schw.-w. Abb., 7 schw.-w. Tab)

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Personenidentifizierung durch Zeugen im Strafverfahren (Schriften zum Strafrecht 236) (2013. 238 S. 7 Tab., 10 Abb.; 238 S., 10 schw.-w. Abb., 7 schw.-w. Tab)

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  • 商品コード 9783428139774

Description


(Short description)
Falschidentifizierungen durch Zeugen stellen einen nicht unerheblichen Anteil an der Gesamtzahl von Justizirrtümern in deutschen Strafverfahren dar. Das Wiedererkennen einer Person als ehemals wahrgenommenen Täter unterliegt einem äußerst komplizierten kognitiven Prozess. Dieses von Natur aus fehleranfällige Wiedererkennen von Personen kann jedoch durch die Beachtung bestimmter methodischer Vorgehensweisen im Rahmen von Wiedererkennungsverfahren deutlich zuverlässiger gestaltet werden.
(Text)
Falschidentifizierungen durch Zeugen stellen einen nicht unerheblichen Anteil an der Gesamtzahl von Justizirrtümern in deutschen Strafverfahren dar. Wie kann es zu Falschidentifizierungen kommen?

Das Wiedererkennen einer Person als ehemals wahrgenommenen Täter unterliegt einem äußerst komplizierten kognitiven Prozess. Die Identifizierungsleistung von Zeugen kann durch eine Reihe psychologisch untersuchter Einflussfaktoren beeinträchtigt werden und ist äußerst fehlerbehaftet. Nichtsdestotrotz kommt der Personenidentifizierung durch Zeugen im Strafverfahren oftmals wegweisende Bedeutung zu.

Anja Hofmann zeigt, dass das von Natur aus fehleranfällige Wiedererkennen von Personen durch die Beachtung bestimmter methodischer Vorgehensweisen deutlich zuverlässiger gestaltet werden kann. Sie fordert mit Nachdruck, dass die Verantwortlichen diesen rechtspsychologischen und kriminaltaktischen Erkenntnissen ausreichend Beachtung schenken und entsprechende Methoden Einzug in die Polizei- und Gerichtspraxis halten.

Die Autorin bietet nicht nur eine komprimierte Informationsmöglichkeit, sondern leistet durch konkrete Empfehlungen für die geforderten Vorgehensweisen auch einen Beitrag zur Reduzierung der Fehlerquellen bei der Personenwiedererkennung und somit zur Lösung der damit verbundenen strafprozessualen, rechtspsychologischen und kriminaltaktischen Probleme.
(Table of content)
Einleitung

Falschidentifizierungen als Ursache von Justizirrtümern. Ein Problemaufriss - Anliegen und Vorgehensweise

1. Die Problematik des Zeugenbeweises als Quelle der Wahrheitsfindung

Einführung - Zeugen als Beweismittel im Strafverfahren - Zuverlässigkeit von Zeugenaussagen - Normative Sicherungen vor Falschaussagen durch Würdigung der Zeugenaussagen - Fazit

2. Überblick über die psychologischen Erkenntnisse zur Personenwiedererkennung

Einführung - Täterfaktoren - Zeugenfaktoren - Situationsfaktoren - Fazit

3. Wiedererkennungsverfahren zum Zweck der visuellen Identifizierung

Identifizierungsgegenüberstellung - Lichtbildvorlage

4. Wiedererkennungsverfahren zum Zweck der auditiven Identifizierung

Akustische Gegenüberstellung - Fazit

5. Fazit und Empfehlungen für Polizei- und Gerichtspraxis

Ordnungsgemäße Durchführung von Wiedererkennungsverfahren durch die Polizei - Beweiswertbestimmung von Identifizierungsaussagen lege artis durch die Gerichte

Anhang

Literatur- und Stichwortverzeichnis

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