Gute Wissenschaft (Wissenschaftliche Abhandlungen und Reden zur Philosophie, Politik und Geistesgeschichte)

個数:
  • ポイントキャンペーン

Gute Wissenschaft (Wissenschaftliche Abhandlungen und Reden zur Philosophie, Politik und Geistesgeschichte)

  • ウェブストア価格 ¥7,909(本体¥7,190)
  • Duncker & Humblot(2012発売)
  • 外貨定価 EUR 29.90
  • 【ウェブストア限定】洋書・洋古書ポイント5倍対象商品(~2/28)
  • ポイント 355pt
  • 在庫がございません。海外の書籍取次会社を通じて出版社等からお取り寄せいたします。
    通常6~9週間ほどで発送の見込みですが、商品によってはさらに時間がかかることもございます。
    重要ご説明事項
    1. 納期遅延や、ご入手不能となる場合がございます。
    2. 複数冊ご注文の場合は、ご注文数量が揃ってからまとめて発送いたします。
    3. 美品のご指定は承りかねます。

    ●3Dセキュア導入とクレジットカードによるお支払いについて
  • 【入荷遅延について】
    世界情勢の影響により、海外からお取り寄せとなる洋書・洋古書の入荷が、表示している標準的な納期よりも遅延する場合がございます。
    おそれいりますが、あらかじめご了承くださいますようお願い申し上げます。
  • ◆画像の表紙や帯等は実物とは異なる場合があります。
  • ◆ウェブストアでの洋書販売価格は、弊社店舗等での販売価格とは異なります。
    また、洋書販売価格は、ご注文確定時点での日本円価格となります。
    ご注文確定後に、同じ洋書の販売価格が変動しても、それは反映されません。
  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783428139521

Description

Plagiatsfälle haben das Augenmerk auf "Gute Wissenschaft" gelenkt. Die Diskussion darüber sollte jedoch nicht auf die Verhinderung von Plagiaten beschränkt bleiben. Es gibt Standards, die für alle Formen wissenschaftlicher Betätigung gelten. Disziplinübergreifend werden in dieser Studie die Themen Unabhängigkeit, Berufungsverfahren, Spagat-Professoren, Qualität der Lehre, Habilitation, Fragen im Zusammenhang mit Veröffentlichungen und die Bedeutung von Kollegialität behandelt. Eine Essentiale guter Wissenschaft ist die Unabhängigkeit der Lehrenden und Forschenden. Auftragsforschung muss unter diesem Aspekt nicht immer problematisch sein, wird dies aber mit Gefälligkeitsgutachten, wenn parteilich und intransparent betrieben. Bei Verfahren der Berufung auf eine Professur muss ein fairer Wettbewerb gewährleistet sein, was bei Pro-forma-Ausschreibungen nicht der Fall ist. Nicht illegal, aber hochschulpolitisch nicht wünschenswert ist die immer häufigere Erscheinung sog. Spagatprofessoren. Der Verbesserung der Lehre sollte ein größerer Stellenwert als bisher eingeräumt werden. Im Hinblick auf die Forschung plädiert die vorliegende Studie für die Beibehaltung der Habilitation; organisatorische Mängel im Verfahren müssen allerdings abgestellt werden. Ein Schwerpunkt der Erörterung des Themas Gute Wissenschaft betrifft die Praxis wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Hierbei geht es nicht nur um Plagiate, sondern auch um die Beurteilung von Doppelveröffentlichungen, Veröffentlichungen im Kollektiv oder anonym, und um den Umfang von Veröffentlichungslisten wie überhaupt um den Stellenwert von Veröffentlichungen und den damit zusammenhängenden Veröffentlichungsdruck. Für gute Wissenschaft ist auch die Wissenschaft als Lebensform, insbesondere das Prinzip der Kollegialität, von nicht zu unterschätzender Bedeutung.Die vorliegende Studie stützt sich auf Vorarbeiten z.B. der DFG, der MPG und des deutschen Hochschulverbandes, vor allem aber auf die eigenen Erfahrungen des Verfassers aus seiner langjährigen Tätigkeit als Hochschullehrer an verschiedenen Universitäten des In- und Auslandes. A. Eine ArbeitsgruppeDie Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer - Vorarbeiten zu guter Wissenschaft - Der Begriff Wissenschaft - Vielgestaltigkeit von Wissenschaftsdisziplinen und Forschungsmethoden - Die Notwendigkeit guter wissenschaftlicher Praxis und deren Inhalt - Wissenschaft außerhalb von Organisationen: entpflichtete Hochschullehrer - Freiheit der Wissenschaft, nicht Freiheit von KritikB. Unabhängigkeit, Abhängigkeit, BefangenheitDer Fall Welti - Auftragsforschung - Die Erstellung von Gutachten - Die wissenschaftlichen Mitarbeiter - Familiäre BeziehungenC. Nicht jeder ist berufenDie Auswahl der zu Berufenden - Schleiertänze nach Erhalt eines Rufes - Bedingungen für die Annahme des RufesD. Der SpagatprofessorDer Ausdruck - Rechtliche und hochschulpolitische Beurteilung - Rückkehr nach Emigration - Gründe für den Spagat und seine ProblematikE. Studium und LehreDie Studierenden als Teilnehmer am Wissenschaftsprozess - Die Vorlesung als Ort der Vermittlung und Weitergabe wissenschaftlicher Erkenntnisse - Qualität der LehreF. Die Habilitation - sinnvoll oder überflüssig?Geschichtliche Entwicklung - Kritik an der Habilitation - Die Entscheidung des BundesverfassungsgerichtsG. Veröffentlichungen: eigene und fremdeUnveröffentlichte Gedanken - Die Sache mit den Verlagen - Der Umfang von Veröffentlichungslisten - Der Umfang von Dissertationen und Habilitationsschriften - Publish or perish - Schreibsperren - Anonyme Veröffentlichungen - Die Aufdeckung von Missständen - Veröffentlichungen im Kollektiv - Plagiate und der Umgang mit ihnenH. Wissenschaft als LebensformDie Bedeutung der Kollegialität - Kollegialität und Gleichheit - Das Problem des alternden Wissenschaftlers: (Nicht-)Loslassenkönnen - Die Pflege der Kollegialität - Die Verantwortung als Mitverfasser von Gemeinschaftswerken - Ein Zuviel an KollegialitätI. Zusammenfassung in ThesenLiteratur-, Personen- und Sachregister Ingo von Münch, geb. 1932 in Berlin, habilitierte sich nach Jurastudium in Frankfurt a.M. 1963 für Staatsrecht, Verwaltungsrecht und Völkerrecht. Von 1963-1973 war er o. Prof. in Bochum, danach bis 1998 in Hamburg, beurlaubt von 1987-1991 als Wissenschafts- und Kultursenator und Mitglied des Bundesrates. Von 1991-1993 nahm er einen Lehrauftrag an der Universität Rostock wahr. Gastprofessuren führten ihn nach Australien, Frankreich, Neuseeland, Südafrika und in die USA. Er ist Autor mehrerer Veröffentlichungen zum Medienrecht; zuletzt erschien von ihm: »Meinungsfreiheit gegen Political Correctness« (2017). "Die Ausführungen sind größtenteils spontan überzeugend, die großartige Literatur- und Fußnotenarbeit bedingt eine zwingend zu empfehlende Parallellektüre." Prof. Dr. Dr. Manuel R. Theisen, in: Forschung und Lehre, 10/2013

最近チェックした商品