Description
Die (Makro-)Ökonomik steht in der Kritik. Ist sie mit ihrer Fixierung auf das jährliche Wachstum des Bruttoinlandsprodukts nicht mitverantwortlich für marktwirtschaftliche Fehlentwicklungen, für materialistisches Denken und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Erde? Im Mittelpunkt der Kritik stehen die fehlende Berücksichtigung von Verteilungsfragen und Aspekten der Nachhaltigkeit. Der Frage, inwiefern sich die vorgebrachten Kritikpunkte auch bei genauerer Untersuchung als stichhaltig erweisen, gehen die Autoren dieses Sammelbandes nach. Die (Makro-)Ökonomik steht in der Kritik. Ist sie mit ihrer Fixierung auf das jährliche Wachstum des Bruttoinlandsprodukts nicht mitverantwortlich für marktwirtschaftliche Fehlentwicklungen, für materialistisches Denken und die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen der Erde? Nicht erst seit der letzten Wirtschafts- und Finanzkrise sind kritische Stimmen laut geworden, die die Zweckmäßigkeit der bisher verwendeten ökonomischen Erfolgsindikatoren grundsätzlich in Frage stellen.Im Mittelpunkt der Kritik stehen die fehlende Berücksichtigung von Verteilungsfragen und Aspekten der Nachhaltigkeit. Somit stellen sich insbesondere zwei Leitfragen: Inwiefern erweisen sich die vorgebrachten Kritikpunkte auch bei genauerer Untersuchung als stichhaltig? Welche Alternativen stehen bei kritischer Betrachtung überhaupt zur Verfügung, worin liegen oder lägen deren Stärken und Schwächen? Michael SchrammMacht Gleichheit glücklich? Ein Beitrag zum »messy business« der Entwicklung integrativer WirtschaftsindikatorenBjörn BüngerMacht Gleichheit glücklich? Kommentar aus Perspektive der Glücksökonomik (Korreferat)Franz-Joseph PostDer Herzog von Richelieu spielt »Ultimatum Game«? (Korreferat)Alexander Lenger und Nils GoldschmidtEffizienz oder Konsens? Einige prinzipielle Überlegungen zum Verhältnis zweier Grundkategorien ökonomischen DenkensPeter Schallenberg und Arnd KüppersGlück und Gerechtigkeit. Effizienz und Konsens. Anmerkungen aus Sicht einer theologischen Ethik (Korreferat)Rüdiger WilhelmiKonsens durch Effizienz - Ordnungsökonomik als Utilitarismus? (Korreferat)Johannes HirataZum systematischen Stellenwert von Wirtschaftswachstum: Ziel, Mittel oder weder noch?Eric Christian MeyerWachstum - Kein Ziel, sondern Ergebnis wirtschaftlichen Handelns (Korreferat)Joachim WiemeyerDie Bedeutung wirtschaftlichen Wachstums aus christlich-sozialethischer Sicht (Korreferat)Oliver Lerbs und Ulrich van SuntumNeue oder ergänzende Kenngrößen für die Beurteilung des ökonomischen und sozialen Erfolgs einer GesellschaftGeorg ErberLebensqualitätsmessung durch die OECD. Eine Alternative zum Bruttoinlandsprodukt als Wohlstandsindikator? (Korreferat)Jan S. VoßwinkelProbleme der Suche nach neuen Kenngrößen für den ökonomischen und sozialen Erfolg einer Gesellschaft (Korreferat)Mechthild SchrootenNachhaltiges Wachstum: Die Berücksichtigung ökologischer Fragestellungen bei der WohlfahrtsmessungAndreas LienkampKein Glück ohne Nachhaltigkeit (Korreferat)Wolf-Gero ReichertWohlfahrt und/oder Nachhaltigkeit? Sozialethische Einwürfe (Korreferat)Autorenverzeichnis Prof. Dr. habil. Detlef Aufderheide; Business Ethics and Strategic Management, School of International Business, Hochschule Bremen. Studium der Volkswirtschaftslehre und der Rechtswissenschaften in Bielefeld, Göttingen und Münster. Diplom-Volkswirt. Promotion zu einem wirtschafts- und unternehmensethischen Thema (im Verlag Duncker & Humblot erschienen). Habilitation zum Thema Wettbewerb durch Regulierung netzgebundener Energieversorgung. Zahlreiche Publikationen zur Wirtschafts- und Unternehmensethik. Herausgeber der Reihe »Wirtschaftsethische und moralökonomische Perspektiven« (zusammen mit Martin Dabrowski), die im Verlag Duncker & Humblot erscheint.Dr. Martin Dabrowski; Studium der Volkswirtschaftslehre und der Politikwissenschaft an der Universität Münster. Diplom-Volkswirt. Promotion zu einem wirtschafts- und sozialethischen Thema. Er arbeitet als Studienleiter in der Katholischen Akademie in Bayern. Herausgeber der Reihe »Wirtschaftsethische und moralökonomische Perspektiven« (zusammen mit Detlef Aufderheide), die im Verlag Duncker & Humblot erscheint.



