Menschenwürde und Medizin : Ein interdisziplinäres Handbuch

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783428136490

Description

Der Begriff "Menschenwürde" ist in den vergangenen Jahrzehnten weltweit zu einem Brennpunkt der bioethischen Debatte geworden. Angestoßen durch den rasanten Fortschritt der medizinischen Forschung und die sich daraus ergebenden Probleme hat sich eine umfangreiche gesellschaftliche Kontroverse über die moralische Akzeptabilität vieler neuartiger medizinischer Technologien entwickelt. Dieser Diskussion widmet sich das interdisziplinäre Handbuch, das von einer Forschungsgruppe am Zentrum für internationale Forschung (ZiF) in Bielefeld erarbeitet worden ist. Der Begriff Menschenwürde ist in den vergangenen Jahrzehnten weltweit zu einem Brennpunkt der bioethischen Debatte geworden. Angestoßen durch den rasanten Fortschritt der medizinischen Forschung und die sich daraus ergebenden Probleme hat sich eine umfangreiche gesellschaftliche Kontroverse über die moralische Akzeptabilität vieler neuartiger medizinischer Technologien entwickelt. Dieser Diskussion widmet sich das interdisziplinäre Handbuch, das im Rahmen einer interdisziplinär und international zusammengesetzten Forschungsgruppe am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZIF) in Bielefeld zu dem Thema "Herausforderungen für Menschenwürde und Menschenbild durch neuere Entwicklungen der Medizintechnik" erarbeitet worden ist. In Teil A. wird zunächst eine theoretische Grundlegung des Menschenwürdebegriffs aus den Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen entwickelt. Teil B. zeigt die Möglichkeiten der Anwendung des Menschenwürdebegriffs auf die gleichsam klassischen Fragen der Medizinethik und des Medizinrechts, einschließlich seiner Bezüge zur medizinischen Praxis. Teil C. erweitert die Perspektive um neuere Entwicklungen des medizintechnischen Fortschritts und die hiermit zusammenhängenden möglichen Anwendungsbereiche des Menschenwürdegedankens. A. Grundlagen der Menschenwürde-DiskussionFelix ThieleEinführung in Teil A.I. Menschenwürde aus philosophisch-ethischer PerspektiveRalf Stoecker und Christian NeuhäuserErläuterungen der Menschenwürde aus ihrem WürdecharakterMarkus RothhaarMenschenwürde qua Autonomie und Anerkennung: Kant und FichteMarcus DüwellFähigkeiten - Rechte - Menschenwürde. Ethische Begründung und anthropologische Dimensionen der Menschenwürde bei Martha Nussbaum und Alan GewirthMicha H. WernerMenschenwürde und DiskursethikNatalia PetrilloPhänomenologische Ansätze zur MenschenwürdeDieter BirnbacherMenschenwürde-SkepsisII. Menschenwürde aus rechtsphilosophischer und juristischer SichtGeorg LohmannMenschenwürde als »Basis« von MenschenrechtenEric HilgendorfKonzeptionen des »Menschenbilds« und das RechtJan C. JoerdenMenschenwürde als juridischer BegriffStephan KirsteMenschenwürde in der Rechtsprechung des BundesverfassungsgerichtsFrank SaligerMenschenwürde und VerfahrenBrian ValeriusMenschenwürde im internationalen RechtIII. Menschenwürde aus religiöser und interkultureller PerspektiveUlrich H. J. KörtnerMenschenwürde im Christentum - aus evangelischer SichtDietmar MiethMenschenwürde im Christentum - aus katholischer SichtAltan HeperMenschenwürde, Islam und bioethische FragenJan-Christoph MarschelkeGrundbegriffe der interkulturellen Theorie und der Begriff der MenschenwürdeIV. Menschenwürde aus gesellschafts- und kulturwissenschaftlicher PerspektiveGesa LindemannMenschenwürde - ihre gesellschaftsstrukturellen BedingungenJörn AhrensMenschenwürde aus kulturwissenschaftlicher SichtRoberto Andorno und Marcus DüwellDer Menschenwürdebegriff in der BioethikB. Menschenwürde und normative Grundfragen der MedizinJan C. JoerdenEinführung in Teil B.I. Menschenwürde vor und am Beginn des LebensFrank Dietrich und Frank CzernerMenschenwürde und vorgeburtliches LebenJacek Ho ówkaSchwangerschaftsabbruch und MenschenwürdeII. Menschenwürde und medizinische BehandlungFelix ThieleArzt-Patient Verhältnis und MenschenwürdeRalf StoeckerMenschenwürde und PsychiatrieUwe FahrMenschenwürde und klinische EthikberatungHartmut KliemtMenschenwürde und GesundheitsversorgungsgarantienSigrid GraumannMenschenwürde und BehinderungHeike BaranzkeMenschenwürde und Pflege: Sozial-, handlungs- und haltungsethische DimensionenMonika BobbertMenschenwürde und Pflege: Schutz der HandlungsfähigkeitIII. Menschenwürde am und nach dem LebensendeUlrich H. J. KörtnerMenschenwürde am LebensendeWilliam WinsladeMenschenwürde, Bewusstsein und menschliche ExistenzDominik Groß, Brigitte Tag und Markus Thier»Menschenwürde« und normative Grundfragen im Hinblick auf den VerstorbenenC. Menschenwürde und medizinisch-technischer FortschrittEric HilgendorfEinführung in Teil C.I. Menschenwürde bei der Hervorbringung menschlichen LebensTatjana HörnleMenschenwürde und ErsatzmutterschaftDieter BirnbacherMenschenwürde und PräimplantationsdiagnostikTatjana HörnleMenschenwürde und reproduktives KlonenII. Menschenwürde und neue MedizintechnikenKlemens Störtkuhl und Markus RothhaarMenschenwürde und embryonale StammzellforschungDorothee DörrMenschenwürde und Intensivmedizin: Lebensqualitätsbewertung und die Funktion des MenschenwürdeprinzipsHartmut KliemtMenschenwürde und Menschenrecht in der TransplantationsmedizinFrank DietrichMenschenwürde und XenotransplantationDaniel GoldbergMenschenwürde, Neuroimaging und das »Menschenbild«Eric HilgendorfMenschenwürde und NeuromodulationRalf StoeckerMenschenwürde und HirntodGuglielmo TamburriniMenschenwürde und Gehirnkommunikation und -steuerungFlorian StegerMenschenwürde und sexuelle IdentitätGregor Fitzi und Hironori MatsuzakiMenschenwürde und RoboterIII. Menschenwürde und der Umgang mit medizinischen InformationenKris Dierickx und David KirchhofferMenschenwürde und BiobankenReinold SchmückerZufallsbefunde - was gebietet PD Dr. med. Felix Thiele, M.Sc., ist seit 1999 Stellvertretender Direktor der Europäischen Akademie. Er studierte Medizin in Hamburg und Heidelberg und wurde an der Universität Heidelberg mit einer experimentellen Arbeit über Bluthochdruck promoviert. Darüber hinaus erlangte er an der London School of Economics den Grad eines Master of Science in Philosophy and History of Science. An der Akademie war er unter anderem Leiter der Nachwuchsgruppe »Pharming. Gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere als Arzneimittel-Produktionsstätten der Zukunft?« und ist Mitglied der Studiengruppe »Interdisziplinäre Forschung und transdisziplinäre Geltungsansprüche«. Von 2002 bis 2007 war er Mitglied der Jungen Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. 2009 habilitierte er sich im Fachbereich Geisteswissenschaften (Institut für Philosophie) der Universität Duisburg-Essen. 2009/2010 war er Fellow und Ko-Leiter der Forschungsgruppe »Herausforderungen für Menschenbild und Menschenwürde durch neuere Entwicklungen der Medizintechnik« am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Universität Bielefeld. 2010-2013 ist er Koordinator des EU-Projektes »Development of novel nanotechnology based diagnostic systems for Rheumatoid Arthritis and Osteoarthritis«; zusätzlich Leiter des Arbeitspakets »Ethical, Legal, and Social Aspects, Technology Assessment«. 2008-2011 war er Mitglied der Arbeitsgruppe »Clinical Research in vulnerable populations« (Gemeinsame interdisziplinäre Arbeitsgruppe der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Europäischen Akademie). Sein Forschungsgebiet ist die Bioethik: er arbeitet u.a. zur Tierethik, zur Forschungsethik und zur Ethik der Gentechnologie.Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf habilitierte sich 1996 in Tübingen mit einer Arbeit über die Abgrenzung von Tatsachenaussagen und Werturteilen am Beispiel des Betrugstatbestands. 1997 wurde zum Professor für Strafrecht und Nebengebiete in Konstanz ernannt. Seit 2001 ist Hilgendorf Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtstheorie, Informationsrecht und Rechtsinformatik an der Universität Würzburg. Zu seinen Hauptarbeitsgebieten gehört das Medizinstrafrecht, das Computer- und Internetstrafrecht sowie die juristische Grundlagenforschung. Weitere Hinweise sind zu finden unter www.rechtstheorie.de. »Was die drei Herausgeber [...] hier vorgelegt haben, ist ein Werk der Superlative, das nicht nur im deutschsprachigen Raum konkurrenzlos dasteht [...] Es ist zu hoffen, dass das hier besprochene Handbuch mit seinen unvergleichlichen, für die tägliche Praxis in hohem Maße nutzbringenden Inhalten eine weite Leserschaft erreichen wird.« Prof. Dr. Jens C. Türp, in: Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift, 70 (5) 2015 »Das Handbuch ist ein wertvolles Hilfsmittel für reflektierte verantwortungsvolle Arbeit in der Medizin, aber auch für Professionelle anderer Handlungsfelder (Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Elementarpädagogik, Gesundheitswissenschaft, Pflegewissenschaft). Es gestattet einen schnellen Überblick zu einzelnen speziellen Themen und führt gleichzeitig in Grundlagen der normativen Disskusion ein. Besonders hervorzuheben ist, dass das Handbuch deutlich werden lässt, welchen fundamentalen Stellenwert die normativen Grundfragen innerhalb einzelner Handlungswissenschaften haben.« Prof. Dr. Anton Schlittmaier, auf: Socialnet, online 25.06.2014 »An diesem Buch kann niemand vorbeigehen, der künftig über Medizinethik, über Menschenwürde oder über beides forschen will. Wer es dennoch tut, begeht einen Kunstfehler.« Dr. iur. Dr. phil. Paul Tiedemann, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, Bd. 100, 1/2014 »Insgesamt haben die Herausgeber und die Verfasser ein reiches Kompendium vorgelegt, das insbesondere durch seinen interdisziplinären Ansatz und damit durch die Weite des Blickfeldes besticht. Dadurch erweist sich das Werk als eine Fundgrunbe, die es in dieser Weise bislang nicht gegeben hat.« Prof. Dr. Andreas Spickhoff, in: Deutsches Verwaltungsblatt, 1/2014 »Das [...] Referenzwerk ist das Ergebnis mehrjähriger Arbeit interdisziplinärer Gruppen und vereint in 50 Kapiteln einige der filigransten Denker, die Deutschland auf diesem Gebiet derzeit aufzubieten hat.« Steffen Rosahl, in: Deutsches Ärzteblatt, 40/2013 »Das interdisziplinäre Handbuch 'Menschenwürde und Medizin' ist in seinem Umfang eine außerordentliche Leistung, welches das Thema aus unterschiedlichen Disziplinen betrachtet. Es wird für lange Zeit ein Standardwerk sein.« Stephan Hadraschek, auf: www.sargsplitter.de, online 30.07.2013

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