Description
Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986) war eine Wegbereiterin: Juristin, erste Bundesministerin im Kabinett Adenauer und unbeirrbare Kämpferin für Gleichberechtigung. Sie stand ein für eine moderne Familien- und Gesundheitspolitik, Umwelt- und Verbraucherschutz - und behauptete sich mit Mut und Haltung in einer von Männern dominierten Politik. Mit Mut und Haltung in einer von Männern dominierten Politik. Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986) war eine Wegbereiterin: Juristin, erste Bundesministerin im Kabinett Adenauer und unbeirrbare Kämpferin für Gleichberechtigung. Sie stand ein für eine moderne Familien- und Gesundheitspolitik, Umwelt- und Verbraucherschutz - und behauptete sich mit Mut und Haltung in einer von Männern dominierten Politik.Dorothea Schwarzhaupt-Scholz erinnert in dieser kommentierten Quellenedition an das weitreichende politische und gesellschaftliche Engagement der Politikerin. Sie eröffnet einen unmittelbaren Blick in Denken und Handeln einer Frau, die ihrer Zeit voraus war - und deren Fragen nach Demokratie, Parität und Verantwortung bis heute nichts an Aktualität verloren haben.Mit bisher unveröffentlichten Manuskripten und Briefen sowie Kommentaren aus Politik und Wissenschaft, u. a. von Rita Süssmuth, Isabel Heinemann, Benedikt Breisacher, Jasmin Lörchner und Harald Ille.Zum 125. Geburtstag von Elisabeth Schwarzhaupt erscheint im März 2026 eine 35-Euro-Münze mit ihrem Portrait. Dorothea Schwarzhaupt-Scholz ist die Großnichte von Elisabeth Schwarzhaupt und gründete im Jahr 2021 zusammen mit ihrem Mann Albert Scholz die Elisabeth-Schwarzhaupt-Stiftung gGmbH in München. Dorothea Schwarzhaupt-Scholz ist die Großnichte von Elisabeth Schwarzhaupt und gründete im Jahr 2021 zusammen mit ihrem Mann Albert Scholz die Elisabeth-Schwarzhaupt-Stiftung gGmbH in München. »1982 bilanzierte Elisabeth Schwarzhaupt ihre Zeit als Bundestagsabgeordnete (1953 - 1969) und Bundesministerin in einem 48-seitigen "Lebensbericht", der nun aus Anlass ihres 125. Geburtstages und des 65. Jahrestages ihrer Ernennung zur Ministerin zusammen mit zahlreichen Fotos und vier einordnenden Essays von Historikerinnen und Historikern in einem sorgfältig edierten und lesenswerten Band erstmals veröffentlicht wird.«
René Schlott, Süddeutsche Zeitung, 28.06.2026



