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Description
Seit den frühen Anfängen seiner Institutionalisierung entwickelte das Papsttum einen Kanon bestimmter Selbstzuschreibungen, die immer wieder aufgegriffen und situationsbedingt modifiziert wurden. Doch wie sahen das diejenigen, gegenüber denen das Papsttum die Weisungsbefugnis beanspruchte? Während die Eigenwahrnehmung des Papsttums in der Forschung schon häufiger thematisiert wurde, steht der Blick der anderen auf das Papsttum sehr viel seltener im Fokus. In einem weiten zeitlichen Bogen vom frühen bis zum späten Mittelalter stehen in diesem Band die Eigen- und Fremdwahrnehmung des Papsttums im Spiegel lateinischer Quellen im Mittelpunkt. In den Beiträgen wird nach spezifischen Mustern, der Zuschreibung oder Abrede von Kompetenzen sowie Zustimmung oder Kritik, vornehmlich in kirchenpolitischen Belangen, gefragt. Weiter zeitlicher Bogen vom frühen bis zum späten Mittelalter Seit den frühen Anfängen seiner Institutionalisierung entwickelte das Papsttum einen Kanon bestimmter Selbstzuschreibungen, die immer wieder aufgegriffen und situationsbedingt modifiziert wurden. Doch wie sahen das diejenigen, gegenüber denen das Papsttum die Weisungsbefugnis beanspruchte? Während die Eigenwahrnehmung des Papsttums in der Forschung schon häufiger thematisiert wurde, steht der Blick der anderen auf das Papsttum sehr viel seltener im Fokus. In einem weiten zeitlichen Bogen vom frühen bis zum späten Mittelalter stehen in diesem Band die Eigen- und Fremdwahrnehmung des Papsttums im Spiegel lateinischer Quellen im Mittelpunkt. In den Beiträgen wird nach spezifischen Mustern, der Zuschreibung oder Abrede von Kompetenzen sowie Zustimmung oder Kritik, vornehmlich in kirchenpolitischen Belangen, gefragt. Tobias Daniels ist Privatdozent an der Ludwig-Maximilians-Universität. Er wurde an den Universitäten Innsbruck und Pavia mit einer Arbeit über den gelehrten Juristen Johannes Hofmann von Lieser (Lysura) promoviert, arbeitete an der Bibliotheca Hertziana in Rom und habilitierte sich in München mit einer Studie zu den europäischen Resonanzen der Pazzi-Verschwörung. Daniels forscht zur Geschichte des römisch-deutschen Reichs und Italiens im Mittelalter in politischer und kulturgeschichtlicher Perspektive. Étienne Doublier ist Juniorprofessor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität zu Köln. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der Bettelorden, des Papsttums und Italiens, Hilfswissenschaften sowie transalpine Transferprozesse. Clara Harder wurde mit vorliegender Studie an der Universität zu Köln promoviert. Veronika Unger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Regesta Imperii (Frühmittelalterliche Papstregesten) an der Universität Erlangen-Nürnberg. Claudia Zey ist Professorin für Geschichte des Mittelalters an der Universität Zürich. Sebastian Scholz ist Professor für Geschichte des Mittelalters an der Universität Zürich. Harald Müller ist Inhaber des Lehrstuhls für Mittlere Geschichte an der RWTH Aachen University und Leiter des DFG-geförderten Projekts 'Gegenpäpste. Prüfsteine universaler Autorität im Mittelalter'. Harald Müller ist Inhaber des Lehrstuhls für Mittlere Geschichte an der RWTH Aachen University und Leiter des DFG-geförderten Projekts 'Gegenpäpste. Prüfsteine universaler Autorität im Mittelalter'. Jochen Johrendt ist Universitätsprofessor für Mittelalterliche Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte des Papsttums und Italien, Hilfswissenschaften sowie Editorik und Quellenkunde.



