Geteilte Landschaft : Sozioökonomische Entwicklungen in der thüringischen und hessischen Rhön 1945-1961 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe)

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Geteilte Landschaft : Sozioökonomische Entwicklungen in der thüringischen und hessischen Rhön 1945-1961 (Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Thüringen. Kleine Reihe)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783412534431

Description

Die Rhön stellt in Thüringen und Hessen eine Besonderheit dar. Bis 1945 spielte die Landesgrenze in der Region aufgrund der ehemaligen Zugehörigkeit zum Fürstbistum Fulda und der engen sozialen und wirtschaftlichen Verflechtungen kaum eine Rolle. Die Einrichtung der Demarkationslinie, später die Grenze zwischen beiden deutschen Staaten, veränderte die Beziehungen der Menschen im Grenzgebiet zwischen Geisa (Thüringen) und Hünfeld (Hessen) nachhaltig. Die unterschiedlichen Systeme wirkten sich auf das soziale und politische Leben aus. Dennoch blieben grenzübergreifende Kontakte in der Rhön ungewöhnlich lange bestehen und endeten oft erst mit der Grenzschließung 1961. Gleichzeitig bildete sich auf beiden Seiten das Bewusstsein, in einem Grenzgebiet mit daraus resultierenden Einschränkungen zu leben. Die Verhältnisse in der Rhön unterschieden sich während der deutschen Teilung von anderen Grenzregionen Die Festlegung der Demarkationslinie, ab 1949 die Grenze zwischen beiden deutschen Staaten, beeinflusste das wirtschaftliche, politische und soziale Leben in der Rhön auf verschiedenen Ebenen. Die Verhältnisse in der Rhön unterschieden sich während der ersten beiden Jahrzehnte der deutschen Teilung aufgrund der konfessionellen und sozialen Prägung mitunter jedoch deutlich von anderen Grenzregionen an der innerdeutschen Grenze. Arndt Macheledt beleuchtet den Prozess aus Widerstand, Anpassung und Neuorientierung, mit dem lokale Akteure auf die verschärften Bedingungen entlang der Grenze reagierten.Die Rhön stellt mit ihrer mehrheitlich katholisch geprägten Bevölkerung sowohl in Thüringen als auch in Hessen eine Besonderheit dar. Bis 1945 spielte die Landesgrenze in der Region aufgrund der ehemaligen Zugehörigkeit zum Fürstbistum Fulda und der engen sozialen und wirtschaftlichen Verflechtungen kaum eine Rolle. Die Einrichtung der Demarkationslinie, die später die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten bildete, veränderte den Alltag und die Beziehungen der Menschen im Grenzgebiet zwischen Geisa (Thüringen) und Hünfeld (Hessen) nachhaltig. Alte Netzwerke verloren ihre Bedeutung und die unterschiedlichen Systeme wirkten sich auf das soziale und politische Leben in den Gemeinden aus. Dennoch blieben in der landwirtschaftlich geprägten Rhön grenzübergreifende Kontakte ungewöhnlich lange bestehen und endeten oft erst mit der vollständigen Grenzschließung 1961. Gleichzeitig bildete sich in diesen eineinhalb Jahrzehnten auf beiden Seiten ein dezidiertes Bewusstsein, in einem Grenzgebiet zu leben und sich mit den daraus resultierenden Einschränkungen zu arrangieren. Dr. Arndt Macheledt hat an der Friedrich-Schiller-Universität Jena promoviert. Seit 2024 ist er Leiter des Werra-Kalibergbau-Museums in Heringen (Werra).

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