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Description
Im Jahr 1925 feierte man im Rheinland die angeblich tausendjährige Zugehörigkeit der Region zum Deutschen Reich. Die rheinischen Jahrtausendfeiern bestanden aus einer Vielzahl kommunal organisierter Ausstellungen, Festzüge und -veranstaltungen, Kundgebungen und Gottesdienste. In politisch unruhiger Zeit traf die vom preußischen Provinziallandtag ausgehende geschichtspolitische Großinitiative einen Nerv: Der Zeitraum zwischen 925 und dem besetzten Rheinland des Jahres 1925 bildete für die Zeitgenossen eine Projektionsfläche für regionale und nationale Ambitionen. Neben der Demonstration nationaler Einheit ging es nicht selten um kommunale Projekte, wirtschaftliche und touristische Zielsetzungen oder Selbstvergewisserungsprozesse angesichts der beschleunigten Moderne. Der Band untersucht Akteure, Interessen und Motivationslagen hinter dem Großereignis im Rheinland. Akteure, Interessen und Motivationslagen hinter dem Großereignis im Rheinland Im Jahr 1925 feierte man im Rheinland die angeblich tausendjährige Zugehörigkeit der Region zum Deutschen Reich. Die rheinischen Jahrtausendfeiern bestanden aus einer Vielzahl kommunal organisierter Ausstellungen, Festzüge und -veranstaltungen, Kundgebungen und Gottesdienste. In politisch unruhiger Zeit traf die vom preußischen Provinziallandtag ausgehende geschichtspolitische Großinitiative einen Nerv: Der Zeitraum zwischen 925 und dem besetzten Rheinland des Jahres 1925 bildete für die Zeitgenossen eine Projektionsfläche für regionale und nationale Ambitionen. Neben der Demonstration nationaler Einheit ging es nicht selten um kommunale Projekte, wirtschaftliche und touristische Zielsetzungen oder Selbstvergewisserungsprozesse angesichts der beschleunigten Moderne. Der Band untersucht Akteure, Interessen und Motivationslagen hinter dem Großereignis im Rheinland.Eine gemeinsame Publikation des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte, des Kölnischen Stadtmuseums und der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln (RWWA). Martin Schlemmer ist Historiker und arbeitet als Archivar am Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Rheinland. Keywan Klaus Münster ist wissenschaftlicher Referent am LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte in Bonn. Dr. Kerstin Wolff, Historikerin, Forschungsreferentin und Mitgeschäftsführerin bei der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel, Vorstandsmitglied im Arbeitskreis historische Frauen- und Geschlechterforschung. Geboren 1968, Staatsexamen mit den Fächern Geschichte und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 1996, Promotion ebd. 2000, 2002 Ausbildung für den höheren Archivdienst, 2002-2009 Dezernent im Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland und seit 2009 Direktor des Stadtarchivs Krefeld. Verheiratet, lebt in Viersen-Süchteln. Helmut Rönz ist Historiker und Leiter des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte in Bonn. Matthias Hamann ist Direktor des Kölnischen Stadtmuseums. Ulrich S. Soénius ist Direktor der Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv zu Köln. Jürgen Wilhelm ist Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.



