Peters »unsichtbare Hand«? : Außenhandelspolitik und ökonomisches Denken im Russland des 18. Jahrhunderts (Quellen und Studien zur baltischen Geschichte)

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Peters »unsichtbare Hand«? : Außenhandelspolitik und ökonomisches Denken im Russland des 18. Jahrhunderts (Quellen und Studien zur baltischen Geschichte)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783412532864

Description

Russland wurde im 18. Jahrhundert, wie Katharina die Große feststellte, zur europäischen Macht. Neben der Gründung der neuen Hafen- und Hauptstadt St. Petersburg spielten dabei die westlichen Hafenstädte eine Schlüsselrolle. In diesen wurde nicht nur der kulturelle Kontakt zum westlichen Europa hergestellt, sondern auch durch den erheblichen Handelsüberschuss die Grundlage zum machtpolitischen Aufstieg Russlands gelegt. Die von Peter I. initiierte Übernahme westlicher ökonomischer Prinzipien stellte sich dabei als lukrativ aber auch problematisch heraus. Tilman Plath zeigt, dass diese Übernahme zwar eine positive Außenhandelsbilanz generierte, zugleich aber Russland nicht in eine Position auf Augenhöhe mit den westlichen Handelspartnern versetzte. Der Aufstieg zur Großmacht: St. Petersburg als Russlands Fenster zum expandierenden Welthandel Russland wurde im 18. Jahrhundert, wie Katharina die Große feststellte, zur europäischen Macht. Dabei hätte Russland seine Kriegszüge ohne den Außenhandel nicht finanzieren können. Eine Schlüsselrolle spielten daher die westlichen Hafenstädte, in denen nicht nur der kulturelle Kontakt zum westlichen Europa hergestellt wurde, sondern auch durch den erheblichen Handelsüberschuss die Grundlage zum machtpolitischen Aufstieg Russlands gelegt wurde. Peter I. hatte zu diesem Zweck merkantilistische Prinzipien übernommen. Die Metapher der "unsichtbaren Hand" zielt auf eine doppelte Fragestellung: Zum einen wird in dem Buch untersucht, wie diese Handelspolitik nach Peter fortgeführt wurde. Zum zweiten geht es auch darum, inwieweit liberale Ansichten, die nach Adam Smith die ordnende Funktion einer "unsichtbaren Hand" annahmen, auch in Russland Verbreitung fanden. Tilman Plath zeigt, dass die Übernahme westlicher Ideen zwar eine positive Außenhandelsbilanz generierte, zugleich aber Russland nicht in eine Position auf Augenhöhe mit den westlichen Handelspartnern versetzte. PD Dr. Tilman Plath ist Osteuropahistoriker und aktuell Vertretungsprofessor des Lehrstuhls für Nordische Geschichte an der Universität Greifswald. Seit 2023 ist er als Lehrbeauftragter am Nordeuropa-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Matthias Thumser war Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Freien Universität Berlin. Ralph Tuchtenhagen, geb. 1961, ist Professor für Ost- und Nordeuropäische Geschichte an der Universität Hamburg. Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die neuzeitliche Geschichte des Ostseeraumes, insbesondere der baltischen Länder, Russlands und Skandinaviens, sowie die Geschichte von Städten, Landschaften und Phänomenen des Nationalen. Neuere Buchveröffentlichungen umfassen: Geschichte der baltischen Länder (2005), Geschichte Schwedens (2008), Zentralstaat und Provinz im frühneuzeitlichen Nordosteuropa (2008). Im Böhlau-Verlag ist er als Co-Autor des Studienhandbuchs Östliches Europa hervorgetreten. seit 2009: Ralph Tuchtenhagen ist Professor für Geschichte und Kultur Nordeuropas und Direktor des Nordeuropa-Instituts der Humboldt-Universität zu Berlin

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