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Description
Am 4. September 1024 wurde Konrad II. als erster Herrscher der salischen Dynastie in Kamba zum römisch-deutschen König gewählt und bald darauf in Mainz gekrönt. Zwei Wochen später bestieg er symbolträchtig den Thron Karls des Großen in der Aachener Marienkirche. Das 1000-jährige Jubiläum dieser Ereignisse gibt Anlass, die Zeit Konrads II. in einer europäischen Perspektive neu zu beleuchten. 1000-jähriges Thronjubiläum Konrads II. Am 4. September 1024 wurde Konrad II. als erster Herrscher der salischen Dynastie in Kamba zum römisch-deutschen König gewählt und bald darauf in Mainz gekrönt. Zwei Wochen später bestieg er symbolträchtig den Thron Karls des Großen in der Aachener Marienkirche. Das 1000-jährige Jubiläum dieser Ereignisse gibt Anlass, die Zeit Konrads II. in einer europäischen Perspektive neu zu beleuchten. Denn während die spätere Zeit der Salier infolge der Verwerfungen des Investiturstreits, der Exkommunikation von Konrads Enkel Heinrich IV. und der Papstschismen die Forschung zuletzt intensiv beschäftigte, ist die erste Hälfte des 11. Jahrhunderts aus dem Blick geraten. Der vorliegende Band, der aus einer wissenschaftlichen Konferenz in Aachen hervorgeht, schließt diese Lücke. Forschungsgegenstand sind nicht nur Konrad II., seine Frau Gisela und die mächtigen politischen Akteure Europas, sondern auch struktur- und kulturgeschichtliche Prozesse auf dem gesamten Kontinent, deren Auswirkungen im Verlauf des 11. Jahrhunderts noch folgenreich werden sollten. Gerhard Lubich, Jahrgang 1964, hat in Köln studiert und promoviert. Als Mitarbeiter der Regesta Imperii habilitierte er in Düsseldorf und ist seit dem SoSe 2007 Professor für Geschichte des Frühen und Hohen Mittelalters sowie der Historischen Hilfswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum. Prof. Dr. Steffen Patzold lehrt mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Tübingen. Harald Müller ist Inhaber des Lehrstuhls für Mittlere Geschichte an der RWTH Aachen University und Leiter des DFG-geförderten Projekts 'Gegenpäpste. Prüfsteine universaler Autorität im Mittelalter'. Harald Müller ist Inhaber des Lehrstuhls für Mittlere Geschichte an der RWTH Aachen University und Leiter des DFG-geförderten Projekts 'Gegenpäpste. Prüfsteine universaler Autorität im Mittelalter'. Julia Burkhardt ist Professorin für Geschichte des Mittelalters an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Forschungsschwerpunkte: Politik-, Geschlechter- und Religions-geschichte Ostmitteleuropas in der Vormoderne. Dr. Jessika Nowak ist nach ihren Tätigkeiten an den Universitäten Frankfurt, Eichstätt-Ingolstadt und Freiburg sowie am MPI für europäische Rechtsgeschichte aktuell Oberassistentin im Departement Geschichte an der Universität Basel, Schweiz. Ihre Forschungsinteressen liegen auf dem Königreich Burgund sowie auf dem Papsttum, Italien und Frankreich im späten Mittelalter. Andreas Bihrer ist Professor für Geschichte des frühen und hohen Mittelalters sowie für Historische Grundwissenschaften an der Universität Kiel. Claudia Zey ist Professorin für Geschichte des Mittelalters an der Universität Zürich. Dr. Linda Dohmen studierte Geschichte, Soziologie und Rechtswissenschaften in Bonn und Cambridge, Großbritannien, und ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Mittelalterliche Geschichte der Universität Bonn. Sie forscht zur politischen Geschichte und der Geschlechtergeschichte im fränkisch-deutschen Mittelalter (9.-13. Jahrhundert). Andreas Büttner ist Assistent für mittelalterliche Geschichte an der Universität Heidelberg.



