Alles bleibt in der Familie : Erbe und Eigentum in Deutschland, Russland und den USA seit dem 19. Jahrhundert. Habilitationsschrift (Industrielle Welt Band 104) (2023. 482 S. mit 8 s/w-Abb. 235 mm)

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Alles bleibt in der Familie : Erbe und Eigentum in Deutschland, Russland und den USA seit dem 19. Jahrhundert. Habilitationsschrift (Industrielle Welt Band 104) (2023. 482 S. mit 8 s/w-Abb. 235 mm)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783412528935

Description


(Short description)
Wer erhält das Erbe eines Verstorbenen? Wer kann Rechte an einer Erbschaft geltend machen und wer entscheidet über deren Verteilung? Die Antworten darauf fielen in früheren Epochen und je nach Gesellschaft, Milieu und Kultur anders aus. Rechtliche, ökonomische, und soziale Normen und Praktiken besaßen unterschiedliches Gewicht. Ebenso variierten Zukunftserwartungen sowie Familienvorstellungen und familiale Netzwerke, die den Besitztransfer häufig entscheidend prägten. Erbordnungen im transatlantisch-europäischen Raum seit dem 19. Jahrhundert
(Text)
Wer erhält das Erbe eines Verstorbenen? Wer kann Rechte an einer Erbschaft geltend machen und wer entscheidet über deren Verteilung? Die Antworten darauf fielen in früheren Epochen und je nach Gesellschaft, Milieu und Kultur anders aus. Rechtliche, ökonomische, und soziale Normen und Praktiken besaßen unterschiedliches Gewicht. Ebenso variierten Zukunftserwartungen sowie Familienvorstellungen und familiale Netzwerke, die den Besitztransfer häufig entscheidend prägten.Jürgen Dinkel analysiert in dieser Studie erstmals und aus vergleichender Perspektive, wie Gesellschaften im transatlantisch-europäischen Raum vom 19. bis ins 21. Jahrhundert diese Fragen beantworteten. Dabei wird sichtbar, wie Individuen und Verwandtschaftsnetzwerke in lokalen, nationalen und transnationalen Bezugsrahmen ihre Erbpraktiken an sich wandelnde Bedingungen anpassten, um Vermögen in der Familie zu halten. Zugleich wird deutlich, wie Gesellschaften mit Ungleichheiten umgingen, und wann und warum die Gesetze, Institutionen und Praktiken entstanden, die bis in die Gegenwart tiefgehend individuelle Lebensentwürfe und gesellschaftliche Vermögensverteilungen beeinflussen.
(Review)
»Der soziologische Mehrwert des Werkes liegt eindeutig in der Rekonstruktion der Kontinuität und Durchsetzung des Familienprinzips im Kontext von Erbordnungen seit Ende des 18. Jahrhunderts. Eine historische Arbeit, die diese "Long durée" in den Blick nimmt, ist selten und zeichnet Dinkels Arbeit in besonderem Maße aus.«
Franziska Weist, KZfSS Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 03/2024

»Dinkels historische Perspektive setzt dem bei allen Veränderungen in der Zusammensetzung der Familie ihre erneute Stärkung im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts entgegen, deren anhaltende Attraktion in der innerfamilialen Erwartungssicherheit für zukünftiges Handeln beruhe. Für die Sozialgeschichte des 20. Jahrhunderts kann man die Bedeutung solch divergierender Deutungen kaum überschätzen. Dinkels Buch bietet eine grundlegende und neuartige Basis dafür.«
Clemens Wischermann, sehepunkte 24 (2025), Nr. 6

»Nach allem bleibt festzuhalten, dass das vorliegende Werk die rechtswissenschaftliche Forschung nicht nur in vielfältiger Weise bereichert, sondern auch zu befruchten vermag.«
Jan Peter Schmidt, Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtgeschichte, German. Abt. 142 (2025)


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