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Description
Historisches ist in der Öffentlichkeit omnipräsent und zugleich oft heftig umstritten. Geschichtskultur ist daher keine monolithische Einheit, sondern Ausdruck heterogener Orientierungs- und Identitätsbedürfnisse. Fortwährend konfrontieren uns verschiedene geschichtskulturelle Akteur:innen mit Historischem, stellen konkurrierende historische Deutungen zur Diskussion und tragen so dazu bei, dass Geschichtsvorstellungen sich immer wieder verändern. Diese Transformationsprozesse betreffen nicht nur bestimmte Themen, Konzepte und Kategorien, sondern auch das Selbstverständnis der Historiographie als akademischer Disziplin im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit.Der vorliegende Band thematisiert Bereiche der Geschichtskultur, die in jüngerer Zeit besonders starke Transformationen erfahren haben. Dabei werden sowohl Kontroversen in den Blick genommen, die sich daran entzündet haben, als auch die Akteur:innen und (Zeit-)Praktiken, die Teil dieser Veränderungen sind. Geschichtskultur im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit. Historisches ist in der Öffentlichkeit omnipräsent und zugleich oft heftig umstritten. Geschichtskultur ist daher keine monolithische Einheit, sondern Ausdruck heterogener Orientierungs- und Identitätsbedürfnisse. Fortwährend konfrontieren uns verschiedene geschichtskulturelle Akteur:innen mit Historischem, stellen konkurrierende historische Deutungen zur Diskussion und tragen so dazu bei, dass Geschichtsvorstellungen sich immer wieder verändern. Diese Transformationsprozesse betreffen nicht nur bestimmte Themen, Konzepte und Kategorien, sondern auch das Selbstverständnis der Historiographie als akademischer Disziplin im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit.Der vorliegende Band thematisiert Bereiche der Geschichtskultur, die in jüngerer Zeit besonders starke Transformationen erfahren haben. Dabei werden sowohl Kontroversen in den Blick genommen, die sich daran entzündet haben, als auch die Akteur:innen und (Zeit-)Praktiken, die Teil dieser Veränderungen sind. Hans Beck ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Münster. Christoph Dartmann unterrichtet Mittelalterliche Geschichte an der Universität Hamburg. Seine Forschungen behandeln Italien und den Mittelmeerraum, das Mönchtum sowie das Mittelalter in der Moderne. Dr. Tobias Flink arbeitete als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten zu Köln (2019-2023) und Münster (2022-2023) im Fachbereich Didaktik der Geschichte. Anschließend (2023-2024) absolvierte er das Referendariat an einem Kölner Gymnasium (Fächer: Englisch und Geschichte). Prof. Dr. Peter Geiss lehrt Didaktik der Geschichte am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn. Gudrun Gersmann ist Professorin für Frühe Neuzeit und Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Paris. Habbo Knoch ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität zu Köln. Manuel Köster ist als Akademischer Oberrat an der Universität Münster beschäftigt. Prof. Dr. Gabriele Metzler ist Direktorin des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und Professorin für Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dr. Thomas Sandkühler ist Professor für Geschichtsdidaktik an der Humboldt-Universität Berlin. Er war bis September 2019 Vorsitzender der Konferenz für Geschichtsdidaktik (KGD), der Verband der Geschichtsdidaktikerinnen und Geschichtsdidaktiker Deutschlands. Holger Thünemann ist Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik der Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Geschichtskultur an der Universität Münster. 2012 bis 2013 war er Professor für Geschichte und ihre Didaktik an der PH Freiburg, anschließend bis 2021 Professor für Didaktik der Geschichte an der Universität zu Köln. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Geschichtskultur sowie der Denkmal- und Schulbuchforschung. »Insgesamt bietet der Band eine äußerst instruktive Auseinandersetzung mit aktuellen geschichtskulturellen Fragestellungen. Die Vielfalt der unterschiedlichen, mitunter auch meinungsstark vorgetragenen Perspektiven liefert anregende Lektüren.«
Josef Memminger, Historische Zeitschrift 321/2025
»Insgesamt bildet der sehr lesenswerte Sammelband ein beeindruckendes Spektrum gegenwärtiger geschichtskultureller Diskussionen und Forschungsanstrengungen mit jeweils weiterführenden Annotationen konzise ab.«
Frank Britsche, Zeitschrift für Geschichtsdidaktik 2025, Jahrgang 24
»Insgesamt ist der Band ein Fundus für eine überaus anregende Auseinandersetzung mit Themen, denen sich Geschichtswissenschaftler*innen, Public Historians und geschichtskulturelle Akteure beziehungsweise historisch-politisch Interessierte gegenwärtig widmen.«
Béatrice Ziegler, Schweizerische Zeitschrift für Geschichte (2025) 75/1
»[...] bleibt zuletzt ein grundsätzlich sehr positiver Leseeindruck des abwechslungs- und facettenreichen Sammelbandes zurück, der mit Sicherheit für alle etwas bereithält, die das stattliche Buch zur Hand nehmen.«
Miriam Grabarits, Neue Politische Literatur (2024) 69
»Mit dem Sammelband "Geschichtskulturelle Transformationen" haben die beiden Herausgeber ein breit gefächertes Angebot für alle jene geschaffen, die sich mit den vielfältigen Wegen der Veränderung auseinandersetzen wollen, die an den Begriff Geschichtskultur geknüpft sind. Aufgrund seiner anregenden Vielschichtigkeit, der klugen Strukturierung und der beeindruckenden Argumentationskraft zahlreicher Beiträge, ist dem Buch eine weite Verbreitung zu wünschen.«
Georg Marschnig, sehepunkte 24 (2024), Nr. 10 [15.10.2024]
»Alles in allem betrachtet gelingt es den Herausgebern recht gut, die ungewöhnliche Vielfalt an Themen, Heuristiken und methodischen Zugriffe in ihrem Band zu bändigen.«
Olaf Hartung, H-Soz-Kult, 30.07.2024



