Poetik des Plunders : Ästhetische und kulturhistorische Dimensionen unnützer Dinge im Werk Gottfried Kellers. Dissertationsschrift (Literatur-Kultur-Geschlecht Band 074) (2022. 296 S. 230 mm)

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Poetik des Plunders : Ästhetische und kulturhistorische Dimensionen unnützer Dinge im Werk Gottfried Kellers. Dissertationsschrift (Literatur-Kultur-Geschlecht Band 074) (2022. 296 S. 230 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783412525484

Description


(Short description)
Kerstin Roose nimmt in diesem Band die verschiedenen literarischen Phänomene des Plunders als kulturhistorische und poetologische Reflexionsfiguren im Werk Gottfried Kellers in den Blick. Sie zeigt, wie sich im Verlauf des 19. Jahrhunderts beeinflusst von Prozessen der Industrialisierung und Technisierung die Subjekt-Objekt-Beziehungen nachhaltig verändern und diese Veränderungen von der Literatur des Realismus motivisch und formalästhetisch reflektiert werden. Ihre Arbeit verdeutlicht, dass verlässliche Dingordnungen für die Orientierung und Stabilisierung der modernen Existenz ebenso relevant wie zunehmend problematisch werden. Die Literatur des Realismus bezieht aus ihrer Hinwendung zu randständigen, scheinbar unbedeutenden Dingen ein ästhetisches und kulturanalytisches Innovationspotenzial.
(Text)
Hausrat, Andenken, Trödel oder Abfall - die Literatur des Realismus spiegelt die veränderten Dingbeziehungen des 19. Jahrhunderts auf interessante Weise wider. In ihrer Hinwendung zu randständigen, scheinbar unbedeutenden Dingen ist sie gleichsam innovativ und analytisch.Kerstin Roose nimmt in diesem Band die verschiedenen literarischen Phänomene des Plunders als kulturhistorische und poetologische Reflexionsfiguren im Werk Gottfried Kellers in den Blick. Sie zeigt, wie sich, beeinflusst von Prozessen der Industrialisierung und Technisierung, die Subjekt-Objekt-Beziehungen nachhaltig verändern und diese Veränderungen von der Literatur des Realismus motivisch und formalästhetisch reflektiert werden. Ihre Arbeit verdeutlicht, dass verlässliche Dingordnungen für die Orientierung und Stabilisierung der modernen Existenz ebenso relevant wie zunehmend problematisch werden.
(Author portrait)
Kerstin Roose studierte Neuere deutsche Literatur, Publizistik und Theaterwissenschaft in Berlin. 2020 wurde sie an der Humboldt-Universität zu Berlin promoviert. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Verbindungen von Literatur und materieller Kultur, die Literatur des Realismus sowie dabei insbesondere das Werk Gottfried Kellers.

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