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Description
Sachsen zählt zu den dichtesten Adelslandschaften des Alten Reiches. Hat der Adel in Sachsen durch die starke Territorialmacht der Wettiner, durch die Einflüsse der Reformation oder durch günstige wirtschaftliche Standortfaktoren besondere Prägungen erfahren? Mit einem breiten Spektrum an Bild- und Schriftquellen veranschaulicht dieser reich bebilderte Band über 700 Jahre Geschichte des sächsischen Adels. Beschrieben werden die Lebenswelten zahlreicher Adelsfamilien wie u. a. derer von Bünau, von Schönberg, von Gersdorff, von Friesen, von Schleinitz, von Einsiedel, von Minckwitz oder von Carlowitz. Ihre Vertreter traten nicht nur als Äbte oder Bischöfe hervor, sondern auch als Geheime Räte, Berghauptleute und Landtagspräsidenten, als Diplomaten und Generäle, als Gelehrte, Maler und Dichter, als Rittergutsbesitzer und Unternehmer. In viele dieser Bereiche sind adlige Frauen gleichermaßen vorgedrungen. Anhand von Testamenten, Leichenpredigten, Briefen, Familienordnungen, Bestallungsakten, Fotografien oder Zeugnissen aus Kunst und Literatur werden Aspekte sächsischer Adelskultur beschrieben und in den Gesamtzusammenhang der modernen Adelsforschung eingeordnet. Univ.-Doz. Dr. Katrin Keller ist Direktorin des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes, Österreichische Akademie der Wissenschaften. Andreas Ranft ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Halle-Wittenberg. Studium an den Universitäten Potsdam und Dresden: Germanistik und Geschichte 1999 Magistra Artium »Das Konzept Adeligkeit in der Reflexion von Tagebüchern sächsischer Adeliger des 19. Jahrhunderts. Eine historisch-semantische Fallstudie« 1999-2002 Graduiertenstipendiatin des Freistaates Sachsen an der TU Dresden 2003 Stipendiatin/wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Abteilung Universalgeschichte 7/2004 Promotion »Bekannte, Freunde und Verwandte. König Johann von Sachsen und die Binnenkommunikation des europäischen Hochadels in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts« derzeit freie Mitarbeiterin des Instituts für Europäische Geschichte Mainz Veröffentlichung u.a.: Silke Marburg/Josef Matzerath (Hg.). Der Schritt in die Moderne. Sächsischer Adel zwischen 1763 und 1918. Köln, Weimar, Wien 2001. Prof. Dr. Uwe Schirmer ist Inhaber der Professur für Thüringische Landesgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Josef Matzerath ist Wissenschaftlicher Assistent an der Professur für Sächsische Landesgeschichte der Technischen Universität Dresden. Armin Kohnle ist Professor für Spätmittelalter, Reformation und Territoriale Kirchengeschichte an der Universität Leipzig. Geboren 1961 in Marne (Dithmarschen). Studium an den Universitäten Kiel und Würzburg. Promotion 1993 an der Universität Würzburg (bei Prof. Dr. Peter Herde). 1989 - 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Historische Theologie der Universität Würzburg. 1990 - 1993 wissenschaftlicher Angestellter am Diözesanmuseum Hildesheim (Ausstellung) Martina Schattkowsky hat Geschichte und der Germanistik an der Universität Rostock studiert. Promotion 1983, Habilitation 2001. Nach Tätigkeiten an der Akademie der Wissenschaften der DDR und in der Max-Planck-Arbeitsgruppe "Ostelbische Gutsherrschaft" an der Universität Potsdam von 1999 bis 2019 Leiterin des Bereichs Geschichte am Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. (ISGV) sowie apl. Professorin an der Technischen Universität Dresden.



