1920年代の「新しい女」たち<br>City Girls : Bubiköpfe & Blaustrümpfe in den 1920er Jahren (Literatur-Kultur-Geschlecht, Kleine Reihe)

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1920年代の「新しい女」たち
City Girls : Bubiköpfe & Blaustrümpfe in den 1920er Jahren (Literatur-Kultur-Geschlecht, Kleine Reihe)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版/ページ数 250 S.
  • 商品コード 9783412206031

基本説明

Die Bubiköpfe, Blaustrümpfe, Working Girls und Tippmamsells sind Ausdruck eines veränderten Rollenverständnisses der Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Film und Photographie, Literatur und bildende Kunst nehmen diese Veränderungen im Geschlechterverhältnis auf und reflektieren die Darstellung dieses neuen Frauentyps.

Description

In den 1920er Jahren erobern die »City Girls« die Medien und Metropolen. Sie treten in einem neuen Look auf: mit Bubikopf, kurzem Rock und mit Zigarette. Ihr Schauplatz ist die Großstadt. Die Bubiköpfe, Blaustrümpfe, Working Girls und Tippmamsells sind Ausdruck eines veränderten Rollenverständnisses der Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Rastlosigkeit, Tanzwut und Exzess kreieren für eine kurze Zeitperiode einen verrückten Kosmos. Weiblichkeit, Großstadt und Moderne verdichten sich zum Mythos der »Neuen Frau«. Ihr Leben ist nicht mehr von den drei »K's« (Kinder, Küche, Kirche), sondern von den drei »M's« (Mode, Metropole, Medien) geprägt. Weibliche Selbstständigkeit und wirtschaftliche Unabhängigkeit durch Berufstätigkeit führen aber auch in die »Fröste der Freiheit«. Film und Photographie, Literatur und bildende Kunst nehmen diese Veränderungen im Geschlechterverhältnis auf und reflektieren die Darstellung dieses neuen Frauentyps. Das Bild der »Neuen Frau« als internationales, interkulturelles und intermediales Phänomen der Moderne steht im Vordergrund des vorliegenden Bandes. Einleitung
von Julia Freytag und Alexandra Tacke 16 S./6 Abb.

I. Die 'Neuen SchreibKräfte'

City Girls im Büro. Schreibkräfte mit Bubikopf von Annegret Pelz

Normalität und Negation: Mela Hartwigs Auseinandersetzung mit Weiblichkeit von Ulrike Stamm

'Lebenmüssen ist eine einzige Blamage'. City Girls und Provinzmädchen bei Marieluise Fleißer von Julia Freytag

Gegenläufige Typisierungen. Sekretärinnen in Romanen von Irmgard Keun und Alice Berend von Ariane Martin

'Bin ja aus einem Märchenbuch' - Spiel und Verwandlung im Leben und Werk Else Lasker-Schülers von Lydia Strauß

II. Heldinnen der Leinwand

Die Kunst des Rauchens: Die Zigarette und die Moderne Frau von Barbara Kosta

Von Hollywood nach Berlin. Die deutsche Rezeption der Flapper-Filmstars Clara Bow und Colleen Moore von Isabelle Stauffer

Wie aus Clara Bow eine Handtasche wurde. von Heike-Melba Fendel

Subversive Traumdiskurse. Von Germaine Dulac zu Pipilotti Rist von Dagmar von Hoff

III. Girls in Action

Körperimaginationen: die Sportlerin, die Schaufensterpuppe von Ulrike Vedder

Höhenflüge und Abstürze - Pilotinnen in Literatur, Film und Kunst der 20er Jahre von Alexandra Tacke

'Rotkäppchen, Großmutter und Wolf in einer Person'. Valeska Gert und der Grotesktanz von Renate Berger

Das Manhattan-Girl von Julia Eckhoff Cristina Andenna ist Wissenschaftliche Geschäftsführerin der Forschungsstelle für Vergleichende Ordensgeschichte (FOVOG) an der TU Dresden. Ulrike Stamm ist als Privatdozentin an der HU zu Berlin tätig. Ulrike Vedder ist Professorin für Neuere deutsche Literatur (Literatur des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Theorien und Methoden der literaturwissenschaftlichen Geschlechterforschung) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Annegret Pelz, Key Researcher der Forschungsplattform »Mobile Kulturen und Gesellschaften« und seit 2018 Professorin i. R. für Neuere deutsche Literatur (Literaturtheorie) an der Universität Wien. Gastdozentin am BIT, Beijing University of Technologie seit 2013. Promotion zur Europa-, Orient- und Welt-Reiseliteratur von Autorinnen (18.-20. Jahrhundert), Habilitation mit einer Arbeit über »Tischszenen. Inszenierung und Verräumlichung des Schreibens in der Moderne«. Arbeitsschwerpunkte: Literatur des 18.-21. Jahrhunderts, kulturwissenschaftliche, medien- und literaturtheoretische Fragestellungen, Schreib- und Tischszenen, Mobilität und Medialität: Momentaufnahmen, kleine Formen, portable Archive. Dagmar von Hoff ist Kultur- und Literaturwissenschaftlerin und lehrt an der Universität Hannover. Julia Freytag ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik II der Universität Hamburg. Alexandra Tacke hat Neuere deutsche Literatur, Philosophie und italienische Philologie in München, Berlin und Chicago studiert. Von 2005 bis 2012 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie 2010 mit einer kulturwissenschaftlichen Arbeit zu "Rebecca Horn. Künstlerische Selbstpositionierungen im kulturellen Raum" (erschienen 2011 im Böhlau Verlag) mit der Auszeichnung >summa cum laude< promoviert worden ist. Nach diversen Lehraufträgen an der Universität Bremen und Universität Vechta sowie einer mehrjährigen Gastprofessur am Germanistischen Institut der Kazimierz-Wielki Universität in Bydgoszcz/Bromberg (Polen) war sie von 2017 bis 2018 Akademische Mitarbeiterin am Axel Springer-Stiftungslehrstuhl für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder), wo sie die Chiellino-Forschungsstelle für Literatur und Migration aufgebaut und geleitet hat. Seit Januar 2019 ist sie Referentin für Literatur, Filmkunst, Regional- und Minderheitensprachen sowie Öffentliche Bibliotheken beim Senator für Kultur in der Hansestadt Bremen.

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