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基本説明
In diesem großzügig bebilderten Band wird eine Kulturgeschichte des Wissens entworfen. Das Buch geht der Frage nach, wie sich die moderne Wissensgesellschaft von der Frühen Neuzeit bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts herausbildete.
Description
(Text)
Hans Jürgen Koch hat als Lektor im S. Fischer Verlag und als Kulturchef beim Saarländischen Rundfunk gearbeitet; er ist publizistisch, als Buchautor sowie als Lehrbeauftragter an der Universität des Saarlandes tätig. Hermann Glaser ist Honorar-Professor für Kulturvermittlung an der TU Berlin und arbeitet als Publizist und Buchautor.
(Table of content)
Aus dem Inhalt
Einleitung
I. AUFBRUCH IN DER RENAISSANCE (1500-1580)
1. Neukonzeption des mittelalterlichen Wissens: Nikolaus von Kues
2. Buchdruck: Repräsentation und Verbreitung von Wissen
3. Copernicanische Wende: Signatur des Jahrhunderts
4. Frühneuzeitliche Heilkunst und ärztliche Autorität
5. Das Buch der Natur: Alchemie
II. WISSENSCHAFTLICHE REVOLUTION UND NEUES WISSEN (1580-1660)
1. Die neue Ordnung des Wissens: Experiment, Erfahrung, Beweis, Theorie
2. Eroberung des Himmels
3. Von der Harmonie der Sphären zur Konsonanz der Gefühle. Der Umbruch in der Wissenschaft der Musik um 1600
4. Weder Handwerker noch Ingenieur: Architektenwissen der Neuzeit
5. Am Ende der Sammlung: Bibliotheken im frühmodernen Staat
6. Wissenschaft zwischen politischer Repräsentation und gesellschaftlichem Nutzen. Der Traum vom gelehrten Herrscher in der Frühen Neuzeit
III. REPRÄSENTATION UND ORDNUNG DES NEUEN WISSENS (1660-1730)
1. Wissenschaft im Kampf gegen Aberglauben
2. Universalwissenschaft. Ein barockes Wissensmodell aus der Perspektive des Hans von Gersdorff
3. Wissensmaschinen. Die Enzyklopädistik der Frühen Neuzeit
4. Ausbildung: Schule und Universität
5. Disputationen, Zeitschriften: Gemachtes Wissen und die gelehrte Medienrepublik zwischen 1670-1730
6. Wissen als Unterhaltung
IV. WISSENSCHAFT, PRAKTISCHE AUFKLÄRUNG, POPULARISIERUNG (1730-1780)
1. Erfindungen und praktische Wissenschaften
2. Popularisierung gelehrten Wissens im 18. Jahrhundert: Institutionen und Medien
3. Alphabetisierung
4. Wissen, Technik, Macht: Elektrizität im 18. Jahrhundert
5. Popularaufklärung und Volksaufklärung
V. WISSENSCHAFT IM REVOLUTIONSZEITALTER (1780-1820)
1. Ein Anfang ohne Ende. Das Archiv der Naturgeschichte und die Geburt der Biologie
2. Wissenschaft, technisches Wissen und industrielle Revolution
3. Wissen und außereuropäische Erfahrung im 18. Jahrhundert
4. Globale Strategien und lokale Taktiken: Ärzte zwischen Macht und Wissenschaft 1750-1850
5. London, Paris, Berlin: Drei wissenschaftliche Zentren des frühen 19. Jahrhunderts im Vergleich
VI. EPILOG
(Author portrait)
Richard van Dülmen ist Professor für Geschichte an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift 'Historische Anthropologie', die seit 1993 im Böhlau Verlag erscheint.



