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Description
Ende der achtziger Jahre: eine Gruppe von jungen Frauen studiert Russisch. Sie lesen Dostojewski, trinken Wodka und reisen durch die Sowjetunion, die sich gerade auflöst. Es ist eine Zeit des Aufbruchs, der Hoffnungen und Träume von lebenslanger Freundschaft und einem friedlichen Europa. Jahrzehnte später nimmt sich eine von ihnen das Leben. Es ist die Woche, in der Russland die Ukraine überfällt.
Auf bewegende Weise verbindet dieses Buch ein persönliches Schicksal mit den weltpolitischen Umbrüchen. Es erzählt vom Unheil, das wir nicht kommen sahen, weil wir es nicht sehen wollten. Von unseren Träumen, die nicht wahr wurden und vielleicht nicht wahr werden konnten. Es fragt, was wir ändern können und was unausweichlich ist. Und es erzählt die Geschichte einer Freundschaft, deren Bedeutung man erst dann ganz erfasst, wenn sie plötzlich fehlt. Christiane Hoffmann studierte Slawistik, osteuropäische Geschichte und Journalistik in Freiburg, Leningrad und Hamburg. Sie arbeitete fast 20 Jahre für die "FAZ" und berichtete als Auslandskorrespondentin aus Moskau und Teheran. Anfang 2013 wechselte sie ins Hauptstadtbüro des "Spiegel" und war häufiger Gast in Rundfunk und Fernsehen, bevor sie unter der Ampelkoalition Erste Stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung wurde. Bei C.H.Beck erschien 2022 ihr Bestseller "Alles was wir nicht erinnern".



