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Description
Eine unheimliche Parallelwelt: arabische Clans in Deutschland
Die mächtigsten kriminellen Großfamilien in Deutschland stammen aus dem Dorf al-Rashidiya. Mahmoud Jaraba erklärt, wie es zu dieser erstaunlichen Konzentration kam und wie sich die Clans seit ihrer Einwanderung nach Deutschland in den 1980er-Jahren über drei Generationen entwickelt haben. Er beschreibt die Rolle der Frauen, beobachtet die Erschließung neuer "Geschäftsfelder" und geht dem Schicksal nicht-krimineller Familienzweige nach. Sein bahnbrechendes Buch zeigt eine Parallelgesellschaft, die sich dynamisch wandelt, aber darum nicht weniger gefährlich ist.
Geldwäsche, Drogenhandel, Schießereien auf offener Straße und spektakuläre Coups wie der Einbruch in das Grüne Gewölbe in Dresden 2019 oder der Raub einer über 100 Kilo schweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum 2017 haben die Kriminalität arabisch-kurdischer Großfamilien in die Schlagzeilen gebracht. Sicherheitsbehörden und Öffentlichkeit sind seit Jahren alarmiert von parallelgesellschaftlichen Strukturen mit einem eigenen Wertesystem und einer eigenen Paralleljustiz. Wie konnte es dazu kommen? Und stimmt das verbreitete Bild von patriarchalisch durchregierten Großfamilien überhaupt? Mahmoud Jaraba forscht seit Jahren über kriminelle Clans. Seine Erkenntnisse stoßen in den Medien, in der Politik und bei Sicherheitsbehörden auf breite Resonanz. Er hat viele Akteure jahrelang begleitet und ihre Aktivitäten beobachtet. Seine tiefen Einblicke in ein unheimliches Paralleluniversum werden hier zum ersten Mal einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt. Mahmoud Jaraba, Politikwissenschaftler, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am FAU Forschungszentrum für Islam und Recht in Europa an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Er forscht seit über zehn Jahren in verschiedenen Projekten über Clankriminalität in Deutschland. "Viele interessante Details ... Auf diese Weise gelingt es ihm ... auch die neue, in Deutschland geborene und aufgewachsene Generation in den Blick zu nehmen. Jaraba schreibt in einem unaufgeregten und abgewogenen Stil, was seinen Warnungen umso größere Wirkung verleiht."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Reiner Burger
"Er erklärt viel, er beschönigt nichts. ... Ja, eine klare Empfehlung: Jaraba kennt die Nöte der Ankömmlinge und ihre Verbrechen heute, er vermittelt eine ziemlich griffige Vorstellung von dem ansonsten ziemlich unbekannten Milieu und er zeigt die 100-jährige Hintergrundgeschichte."
Deutschlandfunk Studio 9, Arno Orzessek
so einiges entdeckt.
DIE WELT, Kerstin Rottmann



