Die letzte Fahrt des Zaren : Als das alte Russland unterging (2. Aufl.)

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Die letzte Fahrt des Zaren : Als das alte Russland unterging (2. Aufl.)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783406830488

Description

So lebensnah erzählt, als säße man im Kino - Die letzte Woche des Zarenreiches

Ende Februar 1917: In den Palästen Petrograds wird getanzt und in den Opern gesungen, während sich auf den Straßen die Proteste ausweiten und die staatliche Ordnung in Bedrängnis gerät. Doch weil der Innenminister glaubt, alles im Griff zu haben, verlässt der Zar mit seinem glamourösen Hofzug die Hauptstadt. Er sollte sie nie wieder betreten, denn jetzt geht alles ganz schnell, bricht eine unerschütterlich wirkende Herrschaft in wenigen Tagen zusammen. In einem alles mitreißenden Strudel geht das Zarenreich unter und mit ihm alle Alternativen, die Rußland in eine andere Zukunft geführt hätten. Die letzte Woche des Zarenreichs so lebensnah, als säße man im Kino.

Manchmal verdichtet sich die Weltgeschichte in wenigen Tagen und einzelnen Personen. So war es im Februar 1917, als der Zar in den Zug stieg und in Petrograd die Revolution ausbrach. Jörg Baberowski ist ein großartiger Erzähler, der diesen welthistorischen Moment in einzigartiger Weise nacherlebbar macht: Das Buch fängt die Dynamik des Moments grandios ein und zeigt, wie eine scheinbar festgefügte Ordnung in wenigen Tagen in sich zusammenfallen kann, wenn die handelnden Personen nicht mehr wissen, was sie tun. Baberowski zeichnet bestechende Porträts und schildert die Ereignisse so, als wäre man mitten im Geschehen. Deutlich wird aber auch, dass alles anders hätte kommen können, wenn der Zar, seine Minister und Generäle verstanden hätten, was um sie herum geschah. So ist dieses berührende Buch auch eine Reflexion über die Grundlagen der Macht und die Herrschaft des Zufalls.

  • "Jörg Baberowski ist ein begnadeter Erzähler." Ulrich M. Schmid, Neue Zürcher Zeitung
  • Der welthistorische Moment, als Russland falsch abbog
  • Viele neue Quellen – Tagebücher, Briefe, Akten
  • Wie staatliche Ordnung in wenigen Tagen zusammenbrechen kann
  • Das Ende der Romanows
Jörg Baberowski ist Professor für die Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin und Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zur russischen und sowjetischen Geschichte. 2012 erhielt er für sein Werk "Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt" den Preis der Leipziger Buchmesse. "Baberowski zeigt mit Scharfsinn und erzählerischer Begabung, wie eins ins andere greift."
DIE ZEIT, Gerd Koenen

"Eine überaus lebendig geschriebene Darstellung … spannendes instruktives Panoptikum des politischen Totalversagens."
Buchkultur, Alexander Kluy

"Jörg Baberowski erzählt in plastischen Schilderungen, wie im Februar 1917 eine vermeintlich festgefügte Ordnung durch die Russische Revolution binnen weniger Tage in sich zusammenbricht."
Salzburger Nachrichten, APA

"Baberowski hat große Geschichte geschrieben, klug und pointiert."
Frankfurter Rundschau, Michael Hesse

"Baberowski inszeniert das Geschehen als breiten, vielfigurigen, eine Fülle von Zeitzeugenberichten und Memoiren verarbeitenden Erzählfluss"
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Kerstin Holm

"Wirklich gut gelesen... schöne sonore Stimme... man kann Omid-Paul Eftekhari gut zuhören... er nimmt gut mit"
zum Hörbuch, hr2-Hörbuchzeit, Gudrun Hartmann u. Dorothee Meyer-Kahrweg

"Die synchrone Darstellung weit entfernter und teils interagierender, teils voneinander geradezu grotesk getrennter Schauplätze und Handlungsorte gelingt ihm so schlüssig, dass die souveräne Beherrschung der Materie staunen macht."
Tagesspiegel.de, Bernhard Schulz

"Der renommierte Experte für die Geschichte der Sowjetunion beleuchtet, wie geschwind das Verschwinden des jahrhundertealten Zarenreichs vonstattenging."
WELT, NZZ, RBB Kultur und Radio Österreich

"Ein packendes Buch ... spannend wie ein Thriller."
Gießener Anzeiger, Björn Gauges

"Jörg Baberowski ist es gelungen, vergangenes Geschehen so zu schildern, dass der Leser glaubt, in Echtzeit dabei zu sein ... Geschichtsschreibung als Politthriller – großartig fürs Schmökern in den Ferien."
Abendzeitung, Martina Scheffler

"Der Berliner Geschichtsprofessor fügt die Ereignisse und Dynamiken jener Tage zu einem aufschlussreichen Protokoll zusammen, das stets überraschend und spannend ist."
PM History, Juni 2025, Buchtipp

"In beeindruckender Weise beschreibt der Osteuropahistoriker Jörg Baberowski den Untergang der 300-jährigen Herrschaft der Romanow-Dynastie und des russischen Imperiums."
Damals, Eva-Maria Stolberg

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