Description
"Grenzräume" erkundet lyrische Schwellen: die Übergänge zwischen Innen- und Außenwelt, Herkunft und Wahl, Zugehörigkeit und Offenheit. In drei Zyklen - Erkundungen, Schottische Seele und Ladonia - führen die Gedichte durch Landschaften, Kulturräume und gedachte Territorien, die weniger Orte als Resonanzräume sind. Schottland erscheint als seelischer Spiegel, Ladonia als poetische Möglichkeit jenseits fester Grenzen. Die Texte bewegen sich tastend, ruhig und präzise durch Fragen von Identität, Heimat und Verortung. Zwischen Naturbildern, stiller Reflexion und gesellschaftlicher Wahrnehmung entsteht moderne Lyrik über das Leben im Dazwischen - offen, reduziert und von leiser Intensität. Geboren und aufgewachsen in Belgien, zog es den Autor - Count of Sealand - unmittelbar nach seinem Studium der Germanistik und Niederlandistik sowie seiner Lehrerausbildung für die Sekundarstufen I und II an der Katholieke Universiteit Leuven (KU Leuven) nach Deutschland. Während er im Unterrichten seine Berufung gefunden hat, befasst er sich zusätzlich mit Psychologie und macht Weiterbildungen im Bereich der Psychotherapie. In seiner Freizeit findet er Inspiration in der Literatur und Fotografie - jenen stillen Räumen der Reflexion und Imagination, die auch den Ton seines Schreibens prägen. Heute lebt er in einem grünen Refugium im Herzen des Ruhrgebiets.Bereits seit den frühen 1980er Jahren begleitet ihn das Schreiben von Gedichten und Prosa. Unter den Namen "Raoul Qayjo, Hertog van Valkenburg, Graaf van Montfoort", und "Tristan Kafka, Herzog von Wolf zu Wolfsthal, Graf von Arnsberg & Eberstein", veröffentlichte er mehrere lyrische und prosaische Arbeiten in niederländischer und deutscher Sprache. Unter dem Pseudonym "Trystan Caffcagh, Viscount of Frendraught, Baron of Thurnham & Thurnham Castle, Lord of Stowting Castle, Laird of Dunans Castle", unternimmt er in jüngerer Zeit auch erste lyrische Erkundungen in englischer Sprache.Seine Werke sind geprägt von Motiven wie Nebel, Wasser, Brücken, Wald und verlassenen Orten - Schauplätze, an denen Vergänglichkeit und Hoffnung, Einsamkeit und Nähe, Schweigen und Geborgenheit sich berühren. Sie sind keine Antworten, sondern leise Gesten: ein Echo, das im Innern nachklingt.



