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Description
Dieses Buch stellt Briefe vor, die in doppeltem Sinne ungeschickt sind, weil sie entweder nie versandt wurden, oder aber, weil sie sich an Adressaten richten, von denen keine zufrieden stellende Reaktion zu erwarten ist. Denn die von den fiktiven Absendern angeprangerten Missstände sind so scharf und unerbittlich formuliert, dass die Briefe bei den Empfängern zuvorderst auf Ablehnung stoßen würden. Konkreter wie bei Kafka, ansatzweise wütend wie bei Thomas Bernhard, aber weniger verschroben wie bei Hermann Burger wird die Ausgeliefertheit und Ohnmacht des Individuums gegenüber Institutionen zur Sprache gebracht. Die Leser finden eine Stellvertreterfront vor, an der sie ihre eigenen Erfahrungen ähnlicher Art konsumatorisch abreagieren können. Gleichzeitig möchte dieses Werk die Leser ermuntern, auch Humor oder Zynismus als demokratischen Hebel einzusetzen. Klaus Kronwinkl ist universitär ausgebildeter Philosoph und Psychologe. Er lebt und arbeitet in Bayern. Die Auseinandersetzung mit den Problemen der Gegenwart gehört zu seinem Beruf. In seine Betrachtungen fließen immer auch Aspekte der Philosophie ein. Kronwinkl schreibt bewusst unter Pseudonym.



