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Description
Wie formt Sprache unsere Identität? Wie inszenieren wir verschiedene Identitäten durch Sprache? Welche Normen bestimmen unseren Sprachgebrauch - und wie verändern sich diese im Lauf der Zeit, in Abhängigkeit von den beteiligten Akteur:innen? Was verraten historische Quellen über die damals Schreibenden und ihre Schreibpraktiken? Der Sammelband widmet sich diesen und weiteren aktuellen Fragen zur Rolle von Sprache in gesellschaftlichen und technologischen Wandelprozessen. Er umfasst zwölf Beiträge in deutscher und englischer Sprache, die sowohl theoriebezogen als auch empirisch ausgerichtet sind und interessante Einblicke in die Variabilität von Einzelsprachen und das Wechselverhältnis von Sprachgebrauch und Identität bieten. Wie formt Sprache unsere Identität? Wie inszenieren wir verschiedene Identitäten durch Sprache? Welche Normen bestimmen unseren Sprachgebrauch - und wie verändern sich diese im Lauf der Zeit, in Abhängigkeit von den beteiligten Akteur:innen? Was verraten historische Quellen über die damals Schreibenden und ihre Schreibpraktiken? Der Sammelband widmet sich diesen und weiteren Fragen zur Rolle von Sprache in gesellschaftlichen und technologischen Wandelprozessen. Er umfasst deutsch- und englischsprachige Beiträge, die interessante Einblicke in die Variabilität von Einzelsprachen bieten und sich in drei Teile gliedern: Sprachgebrauch und Sprachidentitäten in historischen Schriftzeugnissen (Teil I), Sprachgebrauch im Spannungsfeld von Norm, Variation und Didaktik (Teil II) und Sprachgebrauch, Sprachidentitäten und Indexikalität im Wandel (Teil III). Ergänzend dazu wird in der Einleitung erläutert, welches Konzept von Sprachidentität dem Sammelband zugrunde liegt und welche Argumente dafür sprechen, von mehreren Sprachidentitäten auszugehen. Florina Zülli, Ronja Eggenschwiler, Christa Dürscheid: Einleitung I Sprachgebrauch und Sprachidentitäten in historischen SchriftzeugnissenJarochna Dabrowska-Burkhardt: Verschiedene Sprachidentitäten in einem Stammbuch? Sprachvariabilität am Beispiel von Grünberger Stammbüchern aus dem 18. JahrhundertSabina Tsapaeva: Das Sprachbuch des Georg von Nürnberg (1424) vs. Ein Rusch Boeck (16. Jh.). Was uns historische Fremdsprachenlehrwerke noch über Sprachgebrauch und Sprachidentität verratenII Sprachgebrauch im Spannungsfeld von Norm, Variation und DidaktikJan Georg Schneider: Usage-based spoken standard and its significance for GFL teaching Pirkko Friederike Dresing: Lehrkräfte als Sprachnormautoritäten im inklusiven Kontext. Rekonstruktion bildungssprachlicher Normvorstellungen, Sprachideologien und Sprachidentitäten in GruppendiskussionenNobuyo Fukaya: The given-before-new principle and Japanese learners of English. A corpus-based study of the dative alternation Anna Volodina, Jan Gorisch: So'n 'riesen Zirkus' wegen 'riesen'? Zwischen Sprachnorm und Sprachgebrauch Ioana-Narcisa Cretu: Sprachgebrauch in Rumänien. Zur Rolle der Anglizismen in der Gegenwartssprache .III Sprachgebrauch, Sprachidentitäten und Indexikalität im WandelDinah Krenzler-Behm: "Moikka. Eine Stulle für'n Fünfer." Sprachvarietäten als humoristische Elemente in der deutschen Comedy-Serie Merz gegen Merz Jürgen Spitzmüller: "The Total Linguistic Fact". Linguistics at the Interface of System, Use, and Ideology Sophia Burnett: Non-standard typography as performative protection. From indexicality to enregisterment Julie Täge: "Wenn ich [hier] bin, ist auf einmal mein Dialekt weg." Chronotopische Sprachidentitäten in der Smartphone-Kommunikation Florina Zülli: Machina Sapiens. Sprache und Identität im Zeitalter Künstlicher Intelligenz Zu den Autorinnen und Autoren Florina Zülli ist Postdoktorandin und Assistentin an der Universität Zürich. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Mensch-Maschine-Interaktion sowie die Sozio- und Psycholinguistik. Dabei konzentriert sie sich insbesondere auf die Erforschung der Integration von künstlicher Intelligenz in verschiedene Interaktionssettings. Ronja Eggenschwiler war Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Variantenpragmatik des Deutschen" am Deutschen Seminar der Universität Zürich und arbeitet im Schweizerischen Nationalmuseum. Sie hat Forschungsschwerpunkte in der Variationslinguistik, Pragmatik und Soziolinguistik. Christa Dürscheid ist emeritierte Professorin für Deutsche Sprache an der Universität Zürich. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Variationslinguistik, der Grammatiktheorie, der Schriftlinguistik, der Sprachdidaktik und der Medienlinguistik.



