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Description
Die Kirche hat auf dem Friedhof mächtig Konkurrenz bekommen. Freie Redner sind auf dem Vormarsch. Wie sollen wir als evangelische Kirche darauf reagieren? Beerdigungen sind der Ernstfall christlicher Hoffnung. Zu ihr gehört die endliche Hoffnung auf ein gutes Leben. Aber auch die Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. Am Ort des Endes endlicher Hoffnung müssen und können Christen von der österlichen Hoffnung sprechen. Das ist das Anliegen des Buches.
Gottfried Claß geht dieser Hoffnung theologisch auf den Grund. Und fragt danach, wie unsere Verstorbenen weiterleben - auch im kritischen Gespräch mit den Antworten der säkularen Gesellschaft und den Erwartungen, die die »Digital Afterlife Industry« weckt. Zentral sind jedoch die Überlegungen, wie am Grab anschaulich von der christlichen Hoffnung gesprochen werden kann. Auszüge aus eigenen Praxisbeispielen werden mit herangezogen. Gottfried Claß, Dr. theol., studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Zürich, München und Jerusalem. Er war Repetent am Tübinger Stift und wurde mit einer Arbeit über Dietrich Bonhoeffer promoviert. Er arbeitete als Pfarrer wie als Klinikseelsorger, war Studieninspektor am Pfarrseminar der württembergischen Landeskirche und Leiter der Diakonen-Ausbildung an der Karlshöhe Ludwigsburg. Er war Theologischer Vorstand der Evangelischen Diakonissenanstalt Stuttgart und Codekan in Friedrichshafen. Seit Herbst 2021 im Ruhestand.



