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Description
Diese Dissertation nimmt - ausgehend von den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz zur Bildung in der digitalen Welt - die Frage in den Blick, was digitale Souveränität im Kontext jugendlicher Lebenswelten bedeutet. Grundlage ist ein qualitativ-empirisches Forschungsdesign, in dessen Rahmen Gruppendiskussionen an Gesamtschulen in Hessen sowie an einem Gymnasium durchgeführt wurden. Die Auswertung erfolgte mit Hilfe der Dokumentarischen Methode. Im Zentrum steht die Analyse der Herstellungsprozesse des Selbst von Jugendlichen in einer postdigitalen Welt: Welche Alltagserfahrungen prägen Jugendliche? Wie beschreiben sie sich selbst? Und welche Bedeutung kommt diesen Erfahrungen für die Herausbildung selbstbestimmten und digital-souveränen Handelns zu? Die Ergebnisse der Untersuchung eröffnen neue Perspektiven für die Religionspädagogik. In dem Maße, wie Digitalisierung zum Querschnittsthema religiöser Bildungsprozesse wird, stellt sich die Frage nach der religionspädagogischen Verantwortung neu. Die Studie plädiert für eine techniksensibel-informierte Religionspädagogik in postdigitalen Zeiten.[Self-Concepts of digital natives in a digitalized world. An empirical view in postdigital age]Based on the resolutions of the Conference of Ministers of Education »Bildung in der digitalen Welt«, this dissertation examines the question of what digital sovereignty means in the context of young people's lives. It is based on a qualitative empirical research design, which involved group discussions at comprehensive schools in Hessen. The evaluation was carried out using the documentary method. The focus is on analyzing the processes of self-construction among young people in a post-digital world: What everyday experiences shape young people? How do they describe themselves? What significance do these experiences have for the development of self-determined and digitally sovereign behavior? The results of this research open up new avenues for religious education. In post-digital times, there is a need for technology-sensitive and informed religious education. Julia Elisabeth Marburger, Dr. theol., geboren 1987, studierte Evangelische Theologie in Mainz, Marburg und Münster. Nach dem Vikariat in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und ersten Jahren im Gemeindepfarramt wechselte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in das Fachgebiet Praktische Theologie mit dem Schwerpunkt Religionspädagogik an der Philipps-Universität Marburg. Dort wurde sie im Jahr 2025 mit der vorliegenden Arbeit promoviert. Seit 2024 ist sie erneut als Gemeindepfarrerin in der EKHN tätig.



