Klassenbeste. Was von der Arbeit meiner Mutter bleibt : Anna Seghers-Preis 2025 | »Bei der Lektüre habe ich viel geweint und viel gelernt.« Christian Baron, Autor von »Ein Mann seiner Klasse« (1. Auflage. 2024. 224 S. 186.000 mm)

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Klassenbeste. Was von der Arbeit meiner Mutter bleibt : Anna Seghers-Preis 2025 | »Bei der Lektüre habe ich viel geweint und viel gelernt.« Christian Baron, Autor von »Ein Mann seiner Klasse« (1. Auflage. 2024. 224 S. 186.000 mm)

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  • 製本 Paperback:紙装版/ペーパーバック版
  • 商品コード 9783365006245

Description


(Text)

Eine Frau ihrer Klasse - die Geschichte eines Arbeiterinnenlebens

Wir kennen und lieben sie: die Erfolgsgeschichten von steilen Karrieren, Aufstiegen und unbegrenzten Möglichkeiten für all diejenigen, die etwas leisten im Leben. Doch wie viel Wahrheit steckt hinter dem Mythos gleicher Chancen - vor allem für Frauen?

Entlang der Biografie ihrer Mutter erzählt Marlen Hobrack von einem Leben, das in politischen Debatten gerne ausgeblendet wird: Die unfreiwillige »Fallschirmmutter«, alleinerziehende Ostdeutsche und »Frau ihrer Klasse«, die trotz harter Arbeit ihre Rechnungen nicht bezahlen konnte. Ein T-Shirt für zehn Mark ist für Marlen als Kind absoluter Luxus, Restaurantbesuche ein Ding der Unmöglichkeit. Wie wirken Milieu und Mythen ihrer Herkunft auf Marlens eigene Biografie als Journalistin, die mit 19 Mutter wurde? Und wie erlebte sie ihre persönliche Befreiung von Klassenscham und Ausgrenzung?

»Klassenbeste« ergänzt unseren Blick auf die Arbeiterschicht um die notwendige weibliche Perspektive und wirft ein neues Licht auf ostdeutsche Realitäten.




»Einfühlsam, kenntnisreich und mit zarter Polemik ergänzt Marlen Hobrack die neue Klassenliteratur um bislang vernachlässigte, aber dringend notwendige Perspektiven. Bei der Lektüre dieses Buches habe ich viel geweint und viel gelernt.« Christian Baron



»Welche Auswirkungen hat Herkunft immer noch auf ein Leben in Deutschland? Marlen Hobrack antwortet dreifach originell: als ostdeutsche Frau aus einem bildungsfernen Haushalt.« Die Zeit, Buchmessen-Literaturbeilage

»Wer sein Bild von Frauenrealitäten vervollständigen will, MUSS das Buch lesen.«
Paula Irmschler, Zeit Campus

»Es ist eine Stärke, dass Marlen Hobrack nicht nur sehr offen und eindrucksvoll von sich und ihren Eltern erzählt, sondern dass sie daraus kluge gesellschaftliche Schlüsse zieht. ... Durch die autobiografischen Bezüge Hobracks bekommen sie eine überzeugende Dringlichkeit.« Bettina Baltschev, MDR Kultur

(Author portrait)

MARLEN HOBRACK, geboren 1986 in Bautzen, studierte Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaften und arbeitete im Anschluss für eine Unternehmensberatung. Seit 2016 schreibt sie hauptberuflich für diverse Zeitungen und Magazine, u.a. für der Freitag, Die Zeit, Die Welt und das Kunstmagazin Monopol. 2022 erschien ihr erstes Sachbuch Klassenbeste, 2023 debütierte sie mit Schrödingers Grrrl auch als Romanautorin. Darüber hinaus erhielt sie 2023 den Jörg-Henle-Preis für Literaturkritik. Marlen Hobrack lebt und schreibt in Leipzig.

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