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Description
Um der Ausbeutung im Kapitalismus auf den Grund zu gehen, führt uns Karl Marx in seiner Kritik der Politischen Ökonomie in den Maschinenraum des Kapitals: in die Fabrik. Dort werden die Methoden der relativen Mehrwertproduktion organisiert - Kooperation, Teilung der Arbeit und Maschinerie. Es verwundert daher nicht, dass Marx wie kaum ein anderer Denker die arbeits- und industriesoziologische Forschung geprägt hat. Für die Arbeits- und Industriesoziologie war der Rückgriff auf Marx einerseits richtungsweisend bei der Entwicklung zentraler Fragestellungen, insbesondere nach den Arbeits- und Leistungsbedingungen, dem Bewusstsein der Arbeiter und Arbeiterinnen sowie dem Verhältnis von Technik und Herrschaft. Andererseits bildet Marx' Theorie bis heute einen zentralen Bezugspunkt, um empirische Forschung mit gesellschaftlicher Zeitdiagnosen zu verbinden.Die Arbeitssoziologin Sarah Nies zeigt in ihrem Essay und anhand von Originaltexten von Marx, dass eine Analyse des Kapitalismus ohne ein grundlegendes Verständnis der betrieblichen Herrschaft nicht möglich ist. Das gilt für die Epoche der industriellen Revolution ebenso wie für die Gegenwart mit seinen digitalen Technologien und Formen Künstlicher Intelligenz.



