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Description
Demonstrationen veränderten 1989 die Welt. Was aber, wären sie gescheitert?
November 1989, die Aufstände in Osteuropa scheitern, die Mauer bleibt stehen, die ersehnte Freiheit rückt in weite Ferne. Auch für Maja. Sie ist zu zwanzig Jahren Haft verurteilt, weil sie für den Wandel demonstriert hat. Hoffnung spenden Briefe an ihre Tochter, die nun in einem totalitären Staat aufwächst. Wird Maja sie eines Tages wiedersehen?November 1989, an den Ruinen der Berliner Mauer werden Demonstranten mit Maschinenpistolen erwartet, Verhaftungen und Massenhinrichtungen ziehen sich durch Osteuropa: Die »Konterrevolution« ist gescheitert. Auch Maja fällt in ihrer mährischen Kleinstadt der Verhaftungswelle zum Opfer. Zwanzig Jahre Gefängnis warten auf die Familienmutter, weil sie für den Wandel auf die Straße gegangen ist. Wird sie ihre kleine Tochter eines Tages wiedersehen?
Ein fesselndes und erschütterndes Gedankenexperiment, das die Dynamiken des Totalitarismus sichtbar macht; wo Gedanken an Freiheit gefährliche Geheimnisse sind, wo Sätze zu schwarzen Balken und Familienmitglieder zu Fremden werden.
Alena Mornstajnová, geboren 1963, ist Schriftstellerin, Übersetzerin und Lehrerin. Sie studierte Anglistik und Tschechisch an der Universität Ostrava. 2013 erschien ihr erster Roman, ihre Texte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2018 erhielt sie für ihren dritten Roman Hana, der Teile ihrer Familiengeschichte verschriftlicht, den Tschechischen Buchpreis und zählt seither zu den beliebtesten zeitgenössischen Schriftstellerinnen ihres Landes. Mornstajnová hat zwei Kinder und lebt in Valasské Mezirící (Osttschechien). Raija Hauck, geboren 1962, studierte Slawistik in St. Petersburg, Brno und Odessa. Nach ihrem Diplom promovierte sie an der Universität Greifswald, wo sie Tschechisch und Russisch lehrte. Hauck ist freie Übersetzerin, leitet und moderiert Übersetzungsworkshops, Lesungen und Kulturaustauschprojekte im In- und Ausland und zudem als Illustratorin für linguistische und übersetzungswissenschaftliche Veröffentlichungen tätig. »Bei Mornstajnová sind die große Politik und das kleine private Glück eng miteinander verwoben.« ORF


