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Description
Den zeitlichen Bogen von den Türkenkriegen im ausgehenden 17. Jahrhundert bis in die Zeit des Biedermeier in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts spannend, enthält dieser Sammelband eine Reihe von Beiträgen, die den epochalen und nachhaltigen Veränderungen am Beispiel eines Landes am Südostalpenrand - der Steiermark - gewidmet sind. Zentrale Themen sind nicht die politischen Ereignisse, sondern der allgemeine Profilwandel, der sich während des "langen" 18. Jahrhunderts auch in der steirischen Landschaft manifestiert. Diese vielschichtigen Veränderungen werden in einem erweiterten Landschaftsbegriff dokumentiert, der in 20 Einzeluntersuchungen zu Themen wie "Landschaft als Wohn- und Lebensraum", als "Bewegungsraum", als "Ordnungs- und Gestaltungsraum", als "Kultur- und Medienraum" sowie als "Betrachtungsraum in der Kunst" grundlegende Einblicke in die steirische Geschichte des 18. Jahrhunderts gewährt, die damit erstmals auch in einem gesamteuropäischen Kontext umfassend dargestellt wird.
Dr. Anita Ziegerhofer ist außerordentliche Professorin für österreichische Rechtsgeschichte am Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen der Universität Graz. Renate Zedinger ist Historikerin mit Forschungsschwerpunkt "Lothringische Geschichte im 18. Jahrhundert". Sie ist Mitglied der Académie Stanislas in Nancy/Frankreich. Alois Kernbauer, geb. 1955, Ao. Universitätsprofessor Graz (Österr. Geschichte und Wissenschaftsgeschichte), Gastprofessuren in den USA und Canada, Forschungsschwerpunkte: Stadtrechtsgeschichte, Staatsbildungsprozess in der frühen Neuzeit, Wissenschaftsgeschichte und Universitätsgeschichte Historiker am Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz, Arbeitsfelder im Bereich der allgemeinen Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Neuzeit, der Geschichte der Habsburgermonarchie sowie der Österreichischen Geschichte. Spezialforschungsbereiche: Stadt-, Technik- und Verkehrsgeschichte, insbesondere frühe Eisenbahngeschichte. Universitäre Lehrtätigkeit u. a. im Zusammenhang mit internationalen Austauschprogrammen. Organisation und Leitung internationaler LehrerInnen-Fortbildungsseminare zur Österreichischen Geschichte und Landeskunde im In- und Ausland im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst.


