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Description
Quecksilber ist giftig, flüssig und ein Metall. Ganz überwiegend wird es durch die Erhitzung von Zinnober gewonnen. Dieser kommt nur an wenigen Stellen der Erde in abbauwürdigen Mengen vor. Die historisch bedeutendsten Lagerstätten liegen in Almadén (Spanien), Idrija (Slowenien) und Huancavelica (Peru). Im 16. Jahrhundert gewann Quecksilber vor allem als Hilfsmittel für die Gewinnung von Silber in den spanischen Kolonien Amerikas enorme Bedeutung. Weitensfelder schildet die internationalen Verflechtungen des Metallabbaus mit dem Augenmerk auf Idrija und wertet dafür erstmals große, bisher kaum berücksichtigte Archivbestände aus. Im Vordergrund stehen der Bergbau und die besonderen Gefahren der Produktion von Quecksilber sowie die medizinische Versorgung und das soziale Leben der Bevölkerung. Berühmt und unbekannt: In Slowenien liegt die zweitgrößte Quecksilbermine der Weltgeschichte. Quecksilber ist giftig, flüssig und ein Metall. Ganz überwiegend wird es durch die Erhitzung von Zinnober gewonnen. Dieser kommt nur an wenigen Stellen der Erde in abbauwürdigen Mengen vor. Die historisch bedeutendsten Lagerstätten liegen in Almadén (Spanien), Idrija (Slowenien) und Huancavelica (Peru). Im 16. Jahrhundert gewann Quecksilber vor allem als Hilfsmittel für die Gewinnung von Silber in den spanischen Kolonien Amerikas enorme Bedeutung. Weitensfelder schildet die internationalen Verflechtungen des Metallabbaus mit dem Augenmerk auf Idrija und wertet dafür erstmals große, bisher kaum berücksichtigte Archivbestände aus. Im Vordergrund stehen der Bergbau und die besonderen Gefahren der Produktion von Quecksilber sowie die medizinische Versorgung und das soziale Leben der Bevölkerung. Hubert Weitensfelder, geboren 1959 in Dornbirn, ist Wirtschafts- und Sozialhistoriker sowie ehrenamtlicher Archivar der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft (ÖBR). Er schreibt vorwiegend über Themen der Regional- und der Technikgeschichte.



