Description
Dieser Band öffnet einen neuen Blick auf die Zeit nach der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen. Im Mittelpunkt stehen die Überlebenden selbst: ihre Stimmen, Erinnerungen und Lebenswege nach 1945. Auf der Grundlage von über 850 Interviews aus Europa, Israel und Amerika analysieren 30 international tätige Forscher:innen die vielfältigen Erfahrungen, das Erzählen und das Schweigen der Zeitzeug:innen. Das so entstehende Panorama zeigt, wie unterschiedlich Befreiung, Rückkehr und Erinnerung erlebt wurden - und wie lange deren Folgen nachwirkten. Als vierter Band der Reihe "Europa in Mauthausen" macht dieses Buch deutlich, dass Erinnern kein abgeschlossener Akt, sondern ein fortdauernder Prozess ist und für ein tiefes Verständnis von Geschichte und für die Lebendigkeit demokratischer Gesellschaften unverzichtbar bleibt. Nach der Befreiung: Neue Perspektiven auf das Leben der Überlebenden von Mauthausen Dieser Band öffnet einen neuen Blick auf die Zeit nach der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen. Im Mittelpunkt stehen die Überlebenden selbst: ihre Stimmen, Erinnerungen und Lebenswege nach 1945. Auf der Grundlage von über 850 Interviews aus Europa, Israel und Amerika analysieren 30 international tätige Forscher:innen die vielfältigen Erfahrungen, das Erzählen und das Schweigen der Zeitzeug:innen. Das so entstehende Panorama zeigt, wie unterschiedlich Befreiung, Rückkehr und Erinnerung erlebt wurden - und wie lange deren Folgen nachwirkten. Als vierter Band der Reihe "Europa in Mauthausen" macht dieses Buch deutlich, dass Erinnern kein abgeschlossener Akt, sondern ein fortdauernder Prozess ist und für ein tiefes Verständnis von Geschichte und für die Lebendigkeit demokratischer Gesellschaften unverzichtbar bleibt. Alexander Prenninger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institute for Digital History (LBIDH) und Lehrbeauftragter am American Institute for Foreign Study, Salzburg Campus. Er war von 1997 bis 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Historische Sozialwissenschaft (LBIHS). Forschungsschwerpunkte: Konzentrationslager und Lagergesellschaft, Deportations- und Evakuierungstransporte, Erinnerungsgeschichte, Oral History und Quantifizierung, historische Netzwerkanalyse. Gerhard Botz ist Professor emeritus am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Er war o. Prof. für Österreichische Geschichte an der Universität Salzburg (1980-1997) und für Zeitgeschichte an der Universität Wien (1997-2009) sowie Gastprofessor an den Universitäten Minneapolis (MN), Stanford und Paris (EHESS). Er war Gründer und bis 2017 Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Historische Sozialwissenschaft in Salzburg/Wien und u.a. Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats für die Mauthausen-Reform (2001-2004) im BMI. Forschungsschwerpunkte: Zeitgeschichte, Gewaltforschung, autoritäre Systeme, Nationalsozialismus, Methodologie (Quantifizierung, Oral History und Bildanalysen). Regina Fritz, Historikerin, ist PostDoc-Assistentin am Historischen Institut der Universität Bern und externe Lektorin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien. Von 2004 bis 2017 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ludwig Boltzmann Institut für Historische Sozialwissenschaft (LBIHS). Forschungsschwerpunkte: Ungarische und österreichische Zeitgeschichte, Geschichte des Nationalsozialismus, Holocaust Studies, Geschichtspolitik und Erinnerungskulturen, Oral History, Musealisierung. Heinrich Berger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institute for Digital History in Wien und Lehrbeauftragter am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien. Von 1992 bis 2017 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann-Institut für Historische Sozialwissenschaft (LBIHS). Forschungsschwerpunkte sind Datenmanagement, quantifizierende Methode und E-Learning in der Geschichtswissenschaft, Mikrogeschichte, Sozialgeschichte von Juden in Wien, KZ-Erinnerungen, historische Mobilitätsforschung und biographische Studien.



