Wien um 1800 : Eine Großstadtkultur im historischen Umbruch (Das Achtzehnte Jahrhundert und Österreich / The Eighteenth Century And The Habsburg Monarchy / Le dix-huitième siècle et la monarchie des Hab)

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Wien um 1800 : Eine Großstadtkultur im historischen Umbruch (Das Achtzehnte Jahrhundert und Österreich / The Eighteenth Century And The Habsburg Monarchy / Le dix-huitième siècle et la monarchie des Hab)

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  • 製本 Hardcover:ハードカバー版
  • 商品コード 9783205219958

Description

Um 1800 war Wien mit ca. 270.000 Einwohnern die einzige deutschsprachige Großstadt, die sich in ihrer Internationalität, aber auch in ihrer sozialen Differenziertheit mit den Metropolen London und Paris messen konnte. Die lange Zeit einseitig auf das preußisch-kleindeutsche Paradigma zugeschnittene Kulturgeschichtsschreibung wurde dem regen kulturellen Leben Wiens dieser Zeit nicht gerecht. Das hier vorgelegte Buch macht sich zur Aufgabe, diese fruchtbare und folgenreiche Phase der Wiener Sozial- und Kulturgeschichte erstmals aus interdisziplinärer Perspektive aufzuarbeiten. Neben der urbanen Musik-, Kunst_, Literatur- und Theaterpraxis werden auch alltagspraktische Kulturformen wie das Broschüren- und Zeitschriftenwesen sowie andere Formen populärer Wissensvermittlung in den Blick genommen. Kulturgeschichte einer Metropole Um 1800 war Wien mit ca. 270.000 Einwohnern die einzige deutschsprachige Großstadt, die sich in ihrer Internationalität, aber auch in ihrer sozialen Differenziertheit mit den Metropolen London und Paris messen konnte. Die lange Zeit einseitig auf das preußisch-kleindeutsche Paradigma zugeschnittene Kulturgeschichtsschreibung wurde dem regen kulturellen Leben Wiens dieser Zeit nicht gerecht. Das hier vorgelegte Buch macht sich zur Aufgabe, diese fruchtbare und folgenreiche Phase der Wiener Sozial- und Kulturgeschichte erstmals aus interdisziplinärer Perspektive aufzuarbeiten. Neben der urbanen Musik-, Kunst_, Literatur- und Theaterpraxis werden auch alltagspraktische Kulturformen wie das Broschüren- und Zeitschriftenwesen sowie andere Formen populärer Wissensvermittlung in den Blick genommen. Dr. Elisabeth Grabenweger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Wien. Nach ihrer Monographie »Germanistik in Wien. Das Seminar für deutsche Philologie und seine Privatdozentinnen 1897- 1933« (Berlin, Boston 2016) beschäftigt sie sich derzeit mit »Caroline Pichler und den Netzwerken der deutschen Romanik in Wien«. Simon Karstens ist Privatdozent an der Universität Trier und lehrt dort sowie an anderen Hochschulen zur Geschichte der Frühen Neuzeit. Dr. Johannes Frimmel, geb. 1969, ist Lehrbeauftragter am Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Wien. Mathias Mayer ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg. Werner Telesko, Doz. Mag. Dr., studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Klassische Archäologie an der Universität Wien. Seit 1993 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ÖAW tätig, war von 2013 und 2017 Direktor des Instituts für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) und leitet seit 2015 die Arbeitsgruppe "Habsburgische Repräsentation" des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes (IHB) an der ÖAW. Lehrtätigkeiten übernahm er an den Universitäten Wien, Linz (Katholisch-Theologische Hochschule) und Graz. Melanie Unseld ist Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie studierte Historische Musikwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie und Angewandte Kulturwissenschaften in Karlsruhe und Hamburg, wo sie 1999 auch promovierte. Nach einem Lise Meitner-Habilitationsstipendium war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover am dortigen Forschungszentrum für Musik und Gender tätig. Sie dozierte an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg als Professorin für Kulturgeschichte der Musik und an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, wo sie die Professur für Historische Musikwissenschaft vertrat. In Oldenburg zeichnete sie außerdem als Direktorin des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung verantwortlich, an der dortigen Fakultät für Sprach- und Kulturwissenschaften war sie außerdem seit 2015 Dekanin. Unseld habilitierte 2013 in Hannover über »Biographie und Musikgeschichte". Zu ihren Herausgeberschaften gehören das »Lexikon Musik und Gender", »Reclams Komponistenlexikon« sowie die Reihen »Europäische Komponistinnen« und »Biographik. Theorie - Kritik - Praxis". Dr. Franz M. Eybl, ao. Professor i.R. für Neuere deutsche Literaturwissenschaft am Institut für Germanistik der Universität Wien. Die Forschungs- und Publikationsschwerpunkte von Franz M. Eybl umfassen die Literaturgeschichte des 16. bis 18. Jahrhunderts, die Medientheorie und Wissenszirkulation dieser Epoche in Bild und Text sowie Heinrich von Kleist und Thomas Bernhard. Als Associate Researcher forscht er an der Forschungsplattform »Mobility: Kulturen und Literaturen in Bewegung« der Universität Wien mit dem Projekt »Pictorial Mobility. Mouvance and Intermediality in Early Modern Print« sowie als Senior Fellow der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (2017/18) am Projekt »Buchwissen und Lebenswissen um 1700«. Martin Eybl ist Professor für Musikgeschichte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Schwerpunkte seiner Forschungen liegen in den Bereichen Ästhetik und Musiktheorie des frühen 20. Jahrhunderts, österreichische Musik des 18. Jahrhunderts sowie Editionen Alter Musik. Zu seinen Publikationen zählen Ideologie und Methode. Zum ideengeschichtlichen Kontext von Schenkers Musiktheorie (1995), Die Befreiung des Augenblicks. Schönbergs Skandalkonzerte von 1907 und 1908. Eine Dokumentation (2004), Schenker-Traditionen. Eine Wiener Schule der Musiktheorie und ihre internationale Verbreitung (2006), Werkausgaben von Pieter Maessins (1995) und Johann Joseph Fux (2000) sowie Aufsätze zur Wiener Musikgeschichte 1740 bis 1800. Geschäftsführender Direktor des Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) und Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Martin-Luther-Universität zu Halle. Eva Kernbauer ist Professorin für Kunstgeschichte an der Universität für angewandte Kunst Wien.

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